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Die Figur der Zwei


Die Figur der Zwei. Edited by: Neuner, S; Urlsrung, P; Gelshorn, J (2010). Zürich: ith.

Abstract

Bestimmten spiegelsymmetrischen Figuren, wie etwa dem gleichschenkeligen Dreieck, kommt in der Bildtheorie eine interessante Sonderstellung zu: Sie sind augenscheinlich in sich geschlossen, Musterbeispiele einer "guten Gestalt", bilden eine starke visuelle Einheit, und doch ist ebenso evident, dass sie aus zwei Hälften bestehen, wobei die eine die andere in umgekehrter räumlicher Orientierung wiederholt. In dieser Ambiguität stellen spiegelsymmetrische Figuren die simple kunsttheoretische Entegegensetzung vom klassischen Bild als unteilbare, organische Einheit und der Serie als beliebig erweiterbare Reihe sich wiederholender Elemente in Frage. Diese paradoxe Verschränkung von Repetition und Ganzheit, von Vielheit und Einheit, hat die Zahlentheorie und eine ebenfalls hier ansetzende philosophische Diskussion auch der Zahl Zwei zugeschrieben. Der Begriff der Figur der Zwei verkoppelt diese beiden, zahlen- und bildtheoretischen Modelle und diente in der Vortragsreihe als Ausgangspunkt einer Diskussion, in der Kunstwissenschaft, Philosophie und Psychoanalyse in Dialog getreten sind.

Abstract

Bestimmten spiegelsymmetrischen Figuren, wie etwa dem gleichschenkeligen Dreieck, kommt in der Bildtheorie eine interessante Sonderstellung zu: Sie sind augenscheinlich in sich geschlossen, Musterbeispiele einer "guten Gestalt", bilden eine starke visuelle Einheit, und doch ist ebenso evident, dass sie aus zwei Hälften bestehen, wobei die eine die andere in umgekehrter räumlicher Orientierung wiederholt. In dieser Ambiguität stellen spiegelsymmetrische Figuren die simple kunsttheoretische Entegegensetzung vom klassischen Bild als unteilbare, organische Einheit und der Serie als beliebig erweiterbare Reihe sich wiederholender Elemente in Frage. Diese paradoxe Verschränkung von Repetition und Ganzheit, von Vielheit und Einheit, hat die Zahlentheorie und eine ebenfalls hier ansetzende philosophische Diskussion auch der Zahl Zwei zugeschrieben. Der Begriff der Figur der Zwei verkoppelt diese beiden, zahlen- und bildtheoretischen Modelle und diente in der Vortragsreihe als Ausgangspunkt einer Diskussion, in der Kunstwissenschaft, Philosophie und Psychoanalyse in Dialog getreten sind.

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Other titles:The figure of two
Item Type:Edited Scientific Work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Art History
Dewey Decimal Classification:700 Arts
Language:German
Date:2010
Deposited On:17 Feb 2011 05:59
Last Modified:14 Sep 2016 13:45
Publisher:ith
Series Name:31. Das Magazin des Instituts für Theorie
ISBN:978-3-906489-11-7
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.ith-z.ch/media/pdf/0782732001289466476.pdf
Related URLs:http://www.recherche-portal.ch/primo_library/libweb/action/search.do?fn=search&mode=Advanced&vid=ZAD&vl%28186672378UI0%29=isbn&vl%281UI0%29=contains&vl%28freeText0%29=978-3-906489-11-7

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