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Somatostatin- und Gentamicin-induzierter Haarzellverlust


Brand, Y; Caelers, A; Monge, A; Bodmer, D (2010). Somatostatin- und Gentamicin-induzierter Haarzellverlust. In: 97. Frühjahresversammlung der SGORL, Zürich, Zürich, 17 June 2010 - 18 June 2010, 31S-33S.

Abstract

Einführung: Aminoglykoside können Haarzellen irreversibel
schädigen. Somatostatin, ein Peptid mit Eigenschaften
von einem Hormon/Neurotransmitter, zeigt
einen neuroprotektiven Effekt durch die Bindung an
seinen Rezeptor. Wir untersuchten, ob Somatostatin
Haarzellen vor Gentamicin-induzierter Schädigung in
vitro schützen kann.
Material und Methoden: Mittels Reverse Transcriptase-
Polymerase Chain Reaction (RT-PCR) wurde die Expression
der Somatostatinrezeptor-mRNA in der Rattencochlea
analysiert. Der Einfluss von Somatostatin auf
die Gentamicin-induzierte Haarzellschädigung in vitro
wurde mittels zweier verschiedener Konzentrationen
(1 mM und 5 mM) Somatostatin geprüft.
Resultate: Wir konnten mittels RT-PCR Somatostatinrezeptor-
1- und Somatostatinrezeptor-2-mRNA im Cortischen
Organ, im Spiralganglion und in der Stria
vascularis nachweisen. Des Weiteren konnten wir eine
signifikante Abnahme der Anzahl abgestorbener Haarzellen
bei mit entweder 1 mM oder 1 mM Somatostatin
vorbehandelten Cortischen Organen im Vergleich zu Cortischen Organen, welche mit Gentamicin allein behandelt
wurden, feststellen.
Diskussion: Die Abnahme des Gentamicin-induzierten
Haarzellverlustes durch die Vorbehandlung der Cortischen
Organe durch Somatostatin ist ein Hinweis
für einen potektiven Effekt von Somatostatin auf den
Gentamicin-induzierten Haarzelverlust in vitro.

Abstract

Einführung: Aminoglykoside können Haarzellen irreversibel
schädigen. Somatostatin, ein Peptid mit Eigenschaften
von einem Hormon/Neurotransmitter, zeigt
einen neuroprotektiven Effekt durch die Bindung an
seinen Rezeptor. Wir untersuchten, ob Somatostatin
Haarzellen vor Gentamicin-induzierter Schädigung in
vitro schützen kann.
Material und Methoden: Mittels Reverse Transcriptase-
Polymerase Chain Reaction (RT-PCR) wurde die Expression
der Somatostatinrezeptor-mRNA in der Rattencochlea
analysiert. Der Einfluss von Somatostatin auf
die Gentamicin-induzierte Haarzellschädigung in vitro
wurde mittels zweier verschiedener Konzentrationen
(1 mM und 5 mM) Somatostatin geprüft.
Resultate: Wir konnten mittels RT-PCR Somatostatinrezeptor-
1- und Somatostatinrezeptor-2-mRNA im Cortischen
Organ, im Spiralganglion und in der Stria
vascularis nachweisen. Des Weiteren konnten wir eine
signifikante Abnahme der Anzahl abgestorbener Haarzellen
bei mit entweder 1 mM oder 1 mM Somatostatin
vorbehandelten Cortischen Organen im Vergleich zu Cortischen Organen, welche mit Gentamicin allein behandelt
wurden, feststellen.
Diskussion: Die Abnahme des Gentamicin-induzierten
Haarzellverlustes durch die Vorbehandlung der Cortischen
Organe durch Somatostatin ist ein Hinweis
für einen potektiven Effekt von Somatostatin auf den
Gentamicin-induzierten Haarzelverlust in vitro.

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Item Type:Conference or Workshop Item (Lecture), not refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Otorhinolaryngology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Event End Date:18 June 2010
Deposited On:01 Mar 2011 15:37
Last Modified:07 Dec 2017 07:55
Publisher:EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG
Number:Sppl54
ISSN:1424-3784; 1424-4020 (e)
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2010/Suppl_54.pdf

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