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Wer regiert unsere Gemeinden? Eine Analyse kommunaler Exekutiven


Geser, H (2010). Wer regiert unsere Gemeinden? Eine Analyse kommunaler Exekutiven. Sociology in Switzerland: Schweizer Gemeindestudien 14, University of Zurich.

Abstract

Die Titelfrage muss aufgrund der regionalen und kantonalen Besonderheiten einerseits und der vielgestaltigen demographischen und organisatorischen Verhältnisse in den Gemeinden andererseits eine sehr differenzierte Antwort finden So kann man z. B. feststellen, dass niedrigere Berufsschichten im französischen Sprachraum sehr viel stärker vertreten sind als in den Exekutiven der deutschen und italienischen Schweiz, dass mit zunehmender Gemeindegrösse die Anteile akademisch Gebildeter und Teilzeitbeschäftigter zunimmt, und dass sich in stadtfernen Regionen mehr Vertreter jüngerer Altersgruppen als in Agglomerationsgemeinden finden. Überraschend gross sind allerdings auch die Gemeinsamkeiten, die über alle Verschiedenheiten der politischen Kultur und der sozio-ökonomischen Bedingungen hinweg erkennbar sind. In diesem Sinne zeigt sich zum Beispiel, dass die junge Generation (unter 35) überall nur minimal vertreten ist, dass der Anteil der Frauen nach wie vor (vor allem bei beim
Präsidialamt) deutlich niedriger liegt als in den Parlamenten, dass Selbständigerwerbende weit überproportional vertreten sind und die meisten bereits sehr lange (ca. 30% gar seit ihrer Geburt) in der jetzigen Gemeinde wohnen.

Abstract

Die Titelfrage muss aufgrund der regionalen und kantonalen Besonderheiten einerseits und der vielgestaltigen demographischen und organisatorischen Verhältnisse in den Gemeinden andererseits eine sehr differenzierte Antwort finden So kann man z. B. feststellen, dass niedrigere Berufsschichten im französischen Sprachraum sehr viel stärker vertreten sind als in den Exekutiven der deutschen und italienischen Schweiz, dass mit zunehmender Gemeindegrösse die Anteile akademisch Gebildeter und Teilzeitbeschäftigter zunimmt, und dass sich in stadtfernen Regionen mehr Vertreter jüngerer Altersgruppen als in Agglomerationsgemeinden finden. Überraschend gross sind allerdings auch die Gemeinsamkeiten, die über alle Verschiedenheiten der politischen Kultur und der sozio-ökonomischen Bedingungen hinweg erkennbar sind. In diesem Sinne zeigt sich zum Beispiel, dass die junge Generation (unter 35) überall nur minimal vertreten ist, dass der Anteil der Frauen nach wie vor (vor allem bei beim
Präsidialamt) deutlich niedriger liegt als in den Parlamenten, dass Selbständigerwerbende weit überproportional vertreten sind und die meisten bereits sehr lange (ca. 30% gar seit ihrer Geburt) in der jetzigen Gemeinde wohnen.

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Item Type:Working Paper
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Sociology
Dewey Decimal Classification:300 Social sciences, sociology & anthropology
Language:German
Date:2010
Deposited On:28 Jun 2011 06:46
Last Modified:05 Apr 2016 14:56
Series Name:Sociology in Switzerland: Schweizer Gemeindestudien
Number of Pages:25
Official URL:http://geser.net/gem/t_hgeser14.pdf

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