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Supplanting oder Supplementing? Der Einfluss von Chat-Kommunikation auf das Sozialkapital der Nutzer


Hofer, M; Wirth, W (2011). Supplanting oder Supplementing? Der Einfluss von Chat-Kommunikation auf das Sozialkapital der Nutzer. In: Hartmann, M; Wimmer, J. Digitale Medientechnologien. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 159-183.

Abstract

Menschen verbringen immer mehr Zeit im Internet. Sie suchen nach Informationen, nutzen Unterhaltungsangebote, schreiben E-Mails oder „engagieren“ sich auf Social Media Sites. Das Internet bietet einen großen Facettenreichtum und wird aktiv und selektiv genutzt. Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 dient es vor allem als Informationsquelle, Spiel- und Unterhaltungsplattform; rund die Hälfte der Online-Nutzung entfällt aber auf Kommunikation (Oehmichen/Schröter 2010). Mit der Möglichkeit der (synchronen) interpersonalen Kommunikation via E-Mail, Newsgroups oder Chat-Foren hat das Online-Medium ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal gegenüber traditionellen Massenmedien. Der digitalen Technologie Internet gesellschaftliches Transformationspotenzial zuzusprechen, erscheint mehr als berechtigt. Sehr schnell ergibt sich aber die Frage, wie diese Transformationen genau aussehen und ob sie eher positive oder eher negative Folgen auf den einzelnen Nutzer haben. Wer hat also Recht: die Euphoriker oder die Dysphoriker? Ist der Computer, bzw. das Internet ein Kontakt- und Beziehungsmedium (Höflich/Gebhardt 2001) oder vereinsamen wir vor unseren Bildschirmen?

Abstract

Menschen verbringen immer mehr Zeit im Internet. Sie suchen nach Informationen, nutzen Unterhaltungsangebote, schreiben E-Mails oder „engagieren“ sich auf Social Media Sites. Das Internet bietet einen großen Facettenreichtum und wird aktiv und selektiv genutzt. Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 dient es vor allem als Informationsquelle, Spiel- und Unterhaltungsplattform; rund die Hälfte der Online-Nutzung entfällt aber auf Kommunikation (Oehmichen/Schröter 2010). Mit der Möglichkeit der (synchronen) interpersonalen Kommunikation via E-Mail, Newsgroups oder Chat-Foren hat das Online-Medium ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal gegenüber traditionellen Massenmedien. Der digitalen Technologie Internet gesellschaftliches Transformationspotenzial zuzusprechen, erscheint mehr als berechtigt. Sehr schnell ergibt sich aber die Frage, wie diese Transformationen genau aussehen und ob sie eher positive oder eher negative Folgen auf den einzelnen Nutzer haben. Wer hat also Recht: die Euphoriker oder die Dysphoriker? Ist der Computer, bzw. das Internet ein Kontakt- und Beziehungsmedium (Höflich/Gebhardt 2001) oder vereinsamen wir vor unseren Bildschirmen?

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Item Type:Book Section, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Mass Communication and Media Research
Dewey Decimal Classification:700 Arts
Uncontrolled Keywords:Sozialkapital, Chat, Neue Medien, Nutzung, Wirkung
Language:German
Date:4 May 2011
Deposited On:21 Oct 2011 07:45
Last Modified:05 Apr 2016 15:02
Publisher:VS Verlag für Sozialwissenschaften
Series Name:Medien - Kultur - Kommunikation
ISBN:978-3-531-17838-7
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-531-93275-0_7
Related URLs:http://dx.doi.org/10.1007/978-3-531-93275-0

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