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Demografie, Ausbildungsmarkt und Ausbildungsreife – Was heißt das für benachteiligte Jugendliche?


Skrobanek, J (2010). Demografie, Ausbildungsmarkt und Ausbildungsreife – Was heißt das für benachteiligte Jugendliche? Jugendpolitik, 36(3):22-26.

Abstract

Unternehmen und Betriebe beklagen zunehmend, dass sie ihre Ausbildungsstellen nicht besetzen können. Gleichzeitig gibt es aber eine stattliche Anzahl von Jugendlichen, die in Alternativen jenseits von dualer oder berufsfachschulischer Ausbildung einmünden. Für Haupt- und Sonderschüler und Migranten werden sich die Risiken von Ausschluss, Marginalisierung und Prekarität im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verschärfen, wenn sich nichts ändert. Der Beitrag skizziert zunächst die Passungsprobleme im Ausbildungsmarkt, dass trotz auffallender demografischer Veränderungen auf der Nachfrageseite die Betriebe zunehmend Besetzungsprobleme von Ausbildungsstellen haben, und zeigt dann Ansätze auf, wie die vorhandenen, aber nicht gewünschten Ausbildungsplatznachfrager in betriebliche Ausbildung zu bringen sind. Dazu gehören u.a. Förderstrategien zum Erreichen des Schulabschlusses und der Ausbildungsreife und die enge Verzahnung der Angebote im Übergangssystem mit dem vollqualifizierenden Berufsbildungssystem. Insgesamt sollte der Fokus von der Demografie wieder verstärkt auf Fragen der Ausbildungschancen gelenkt werden, um damit Bewerbern, die zunehmend als ungeeignet oder nicht ausbildungsreif deklariert werden, doch eine Option in den Betrieben zu eröffnen.

Abstract

Unternehmen und Betriebe beklagen zunehmend, dass sie ihre Ausbildungsstellen nicht besetzen können. Gleichzeitig gibt es aber eine stattliche Anzahl von Jugendlichen, die in Alternativen jenseits von dualer oder berufsfachschulischer Ausbildung einmünden. Für Haupt- und Sonderschüler und Migranten werden sich die Risiken von Ausschluss, Marginalisierung und Prekarität im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verschärfen, wenn sich nichts ändert. Der Beitrag skizziert zunächst die Passungsprobleme im Ausbildungsmarkt, dass trotz auffallender demografischer Veränderungen auf der Nachfrageseite die Betriebe zunehmend Besetzungsprobleme von Ausbildungsstellen haben, und zeigt dann Ansätze auf, wie die vorhandenen, aber nicht gewünschten Ausbildungsplatznachfrager in betriebliche Ausbildung zu bringen sind. Dazu gehören u.a. Förderstrategien zum Erreichen des Schulabschlusses und der Ausbildungsreife und die enge Verzahnung der Angebote im Übergangssystem mit dem vollqualifizierenden Berufsbildungssystem. Insgesamt sollte der Fokus von der Demografie wieder verstärkt auf Fragen der Ausbildungschancen gelenkt werden, um damit Bewerbern, die zunehmend als ungeeignet oder nicht ausbildungsreif deklariert werden, doch eine Option in den Betrieben zu eröffnen.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Sociology
Dewey Decimal Classification:300 Social sciences, sociology & anthropology
Uncontrolled Keywords:Berufseinmündung; erste Schwelle; Übergangssystem; benachteiligter Jugendlicher; demografischer Wandel; Ausbildungsstellenmarkt; Ausbildungseignung; Ausbildungschance
Language:German
Date:2010
Deposited On:11 Nov 2011 07:49
Last Modified:05 Apr 2016 15:05
Publisher:Deutscher Bundesjugendring
ISSN:0939-8635
Official URL:http://www.dbjr.de/index.php?id=150&tt_products[product]=6

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