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Integration revisited : Zur Dynamik und Kontextabhängigkeit individueller Integrationsverläufe am Beispiel von MigrantInnen der ersten Generation in Wien


Latcheva, R; Herzog-Punzenberger, B (2011). Integration revisited : Zur Dynamik und Kontextabhängigkeit individueller Integrationsverläufe am Beispiel von MigrantInnen der ersten Generation in Wien. Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 36(1):3-27.

Abstract

Die Sicht der MigrantInnen auf Integration wurde bisher kaum zum Gegenstand wissenschaftlicher Berichte. Trotz einiger Versuche, individuelle Biographien ins Zentrum der Analyse zu rücken, fand die subjektive Interpretation und Bewertung der „Post-Migrationsprozesse“ durch die MigrantInnen bisher wenig Beachtung. Da die ersten Kohorten der in Österreich ursprünglich als „GastarbeiterInnen“ in den 1960er Jahren angeworbenen ArbeitsmigrantInnen nun das Pensionsalter erreicht haben, ist es möglich, von deren Standpunkt aus die Migration rückblickend als „Lebensprojekt“ zu betrachten. Bislang fehlten in Österreich sowohl geeignete Longitudinaldaten für quantitative Analysen als auch qualitative Zugänge, welche die subjektive Bewertung des individuellen Migrationsprojektes zum Gegenstand hatten. Die drei zentralen Aspekte der vorliegenden Untersuchung – der Lebenslauf, die subjektive Bewertung der Akteure und die Kontextabhängigkeit von Integrationsprozessen – werden in diesem Artikel als Basis für die Generierung von Hypothesen und Theorien genutzt.

Abstract

Die Sicht der MigrantInnen auf Integration wurde bisher kaum zum Gegenstand wissenschaftlicher Berichte. Trotz einiger Versuche, individuelle Biographien ins Zentrum der Analyse zu rücken, fand die subjektive Interpretation und Bewertung der „Post-Migrationsprozesse“ durch die MigrantInnen bisher wenig Beachtung. Da die ersten Kohorten der in Österreich ursprünglich als „GastarbeiterInnen“ in den 1960er Jahren angeworbenen ArbeitsmigrantInnen nun das Pensionsalter erreicht haben, ist es möglich, von deren Standpunkt aus die Migration rückblickend als „Lebensprojekt“ zu betrachten. Bislang fehlten in Österreich sowohl geeignete Longitudinaldaten für quantitative Analysen als auch qualitative Zugänge, welche die subjektive Bewertung des individuellen Migrationsprojektes zum Gegenstand hatten. Die drei zentralen Aspekte der vorliegenden Untersuchung – der Lebenslauf, die subjektive Bewertung der Akteure und die Kontextabhängigkeit von Integrationsprozessen – werden in diesem Artikel als Basis für die Generierung von Hypothesen und Theorien genutzt.

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Sociology
Dewey Decimal Classification:300 Social sciences, sociology & anthropology
Language:German
Date:2011
Deposited On:17 Nov 2011 12:56
Last Modified:26 Jan 2017 08:49
Publisher:V S - Verlag für Sozialwissenschaften
ISSN:1011-0070
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s11614-011-0020-4
Official URL:http://www.springerlink.com/content/65883507x23u3504/fulltext.pdf

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