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Gemeldete unerwünschte Wirkungen von Tierarzneimitteln im Jahr 2006


Müntener, C R; Bruckner, L; Gassner, B; Stürer, A; Demuth, D C; Althaus, F R (2007). Gemeldete unerwünschte Wirkungen von Tierarzneimitteln im Jahr 2006. Schweizer Archiv für Tierheilkunde, 149(10):439-448.

Abstract

Im Jahr 2006 wurden insgesamt 190 unerwünschte Arzneimittelwirkungen gemeldet: 118 betrafen pharmakologisch aktive und 72 immunologische Arzneimittel. Die Mehrzahl der gemeldeten Reaktionen betraf die Anwendung von Antiparasitika (48%) und jede zweite Meldung betraf einen Hund. Danach folgten bei den Tierarzneimitteln, der Häufigkeit nach, die Antiinfektiva (20%) und die heterogene Gruppe der umgewidmeten Präparate (12%). Katzen bildeten die zweithäufigste betroffene Tiergruppe (24%), gefolgt von Rindern/Kälbern (16%). Bei immunologischen Arzneimitteln überwiegen die Meldungen beim Hund (62%), gefolgt von Pferden (11%) und Rindern (10%). Am häufigsten wurde über unerwünschte Wirkungen nach Anwendung eines Piroplasmose-Impfstoffs berichtet. Zusätzlich gingen 349 Anfragen beim STIZ ein. Wir präsentieren zudem eine schwerwiegende unerwünschte Reaktion in Form eines Stevens-Johnson Syndroms bei einer Katze, sowie einen Fall von Ketaminmissbrauch. Wir sind besonders erfreut über die zunehmenden Teilnahmen der praktizierenden KollegInnen und arbeiten an zusätzlichen Anpassungen des etablierten Systems.

Abstract

Im Jahr 2006 wurden insgesamt 190 unerwünschte Arzneimittelwirkungen gemeldet: 118 betrafen pharmakologisch aktive und 72 immunologische Arzneimittel. Die Mehrzahl der gemeldeten Reaktionen betraf die Anwendung von Antiparasitika (48%) und jede zweite Meldung betraf einen Hund. Danach folgten bei den Tierarzneimitteln, der Häufigkeit nach, die Antiinfektiva (20%) und die heterogene Gruppe der umgewidmeten Präparate (12%). Katzen bildeten die zweithäufigste betroffene Tiergruppe (24%), gefolgt von Rindern/Kälbern (16%). Bei immunologischen Arzneimitteln überwiegen die Meldungen beim Hund (62%), gefolgt von Pferden (11%) und Rindern (10%). Am häufigsten wurde über unerwünschte Wirkungen nach Anwendung eines Piroplasmose-Impfstoffs berichtet. Zusätzlich gingen 349 Anfragen beim STIZ ein. Wir präsentieren zudem eine schwerwiegende unerwünschte Reaktion in Form eines Stevens-Johnson Syndroms bei einer Katze, sowie einen Fall von Ketaminmissbrauch. Wir sind besonders erfreut über die zunehmenden Teilnahmen der praktizierenden KollegInnen und arbeiten an zusätzlichen Anpassungen des etablierten Systems.

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Other titles:Declarations of suspected adverse reactions due to veterinary drugs and vaccines in 2006
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Veterinary Pharmacology and Toxicology
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
Uncontrolled Keywords:Antiparasitika - Ketaminmissbrauch - Pharmacovigilance - Piroplasmose Impfstoff - Stevens-Johnson Syndrom
Language:German
Date:October 2007
Deposited On:20 Mar 2009 14:05
Last Modified:18 Feb 2018 12:43
Publisher:Hans Huber
ISSN:0036-7281
OA Status:Closed
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/0036-7281.149.10.439
PubMed ID:17983016

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