Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

CT in der Schwangerschaft


Alkadhi, H (2011). CT in der Schwangerschaft. In: Alkadhi, H; Leschka, S; Stolzmann, P; Scheffel, H. Wie funktioniert CT? Eine Einführung in Physik, Funktionsweise und klinische Anwendung der Computertomographie. Berlin, Heidelberg: Springer, 209-215.

Abstract

Bei der Indikation zu einer Computertomographie während der Schwangerschaft muss grundsätzlich zwischen einer Untersuchung des Abdomens/Beckens – also des Ungeborenen – und einer Untersuchung übriger Körperregionen unterschieden werden. Insbesondere bei der Computertomographie des Abdomens/Beckens muss das Risiko für die Schwangere und den Embryo bzw. Fetus in Relation zur Dringlichkeit der bildgebenden Diagnostik berücksichtigt werden. Deshalb darf die Computertomographie nur dann durchgeführt werden, wenn die Diagnosefindung aus klinischer Sicht nicht aufgeschoben werden kann und keine alternative Bildgebung ohne Röntgenstrahlung möglich bzw. sinnvoll ist. Der Einsatz der Computertomographie in der Schwangerschaft setzt Kenntnisse über die Teratogenese und Karzinogenese von Röntgenstrahlen voraus. Besonders kritisch sind Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung einer Computertomographie während einer Schwangerschaft sowie – falls die Untersuchung im Unwissen einer Schwangerschaft durchgeführt wurde – Kenntnisse über das adäquate weitere Vorgehen. Für die Aspekte der Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel während der Schwangerschaft wird auf das Kap. 27 verwiesen. Für nähere Erläuterungen der Strahlenexpositionsparameter siehe Kap. 22.

Abstract

Bei der Indikation zu einer Computertomographie während der Schwangerschaft muss grundsätzlich zwischen einer Untersuchung des Abdomens/Beckens – also des Ungeborenen – und einer Untersuchung übriger Körperregionen unterschieden werden. Insbesondere bei der Computertomographie des Abdomens/Beckens muss das Risiko für die Schwangere und den Embryo bzw. Fetus in Relation zur Dringlichkeit der bildgebenden Diagnostik berücksichtigt werden. Deshalb darf die Computertomographie nur dann durchgeführt werden, wenn die Diagnosefindung aus klinischer Sicht nicht aufgeschoben werden kann und keine alternative Bildgebung ohne Röntgenstrahlung möglich bzw. sinnvoll ist. Der Einsatz der Computertomographie in der Schwangerschaft setzt Kenntnisse über die Teratogenese und Karzinogenese von Röntgenstrahlen voraus. Besonders kritisch sind Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung einer Computertomographie während einer Schwangerschaft sowie – falls die Untersuchung im Unwissen einer Schwangerschaft durchgeführt wurde – Kenntnisse über das adäquate weitere Vorgehen. Für die Aspekte der Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel während der Schwangerschaft wird auf das Kap. 27 verwiesen. Für nähere Erläuterungen der Strahlenexpositionsparameter siehe Kap. 22.

Statistics

Altmetrics

Additional indexing

Item Type:Book Section, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Diagnostic and Interventional Radiology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2011
Deposited On:02 Dec 2011 13:39
Last Modified:05 Apr 2016 15:08
Publisher:Springer
ISBN:978-3-642-17802-3
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-642-17803-0_24
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=EBI01&con_lng=GER&func=find-b&find_code=090&request=002002553

Download

Full text not available from this repository.
View at publisher