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Iron balance in sequential blood donors (IBIS)


Schorer, G M. Iron balance in sequential blood donors (IBIS). 2011, University of Zurich, Faculty of Medicine.

Abstract

1. Zusammenfassung
Hintergrund: Eisenstoffwechsel und Vollblutspende sind untrennbar miteinender verknüpft, da die Erythrozyten zwingend Hämoglobin enthalten, welches per Definition Eisen als Zentralatom der Häm-Gruppe enthält. An diesem Eisenatom wird Sauerstoff bei seinem Transport von der Lunge ins Gewebe reversibel gebunden. - Es ist damit unmöglich, ohne Eisenverlust Vollblut zu spenden. Die IBIS-Studie (Iron Balance In Sequential blood donors) bildet die Grundlage zur
vorliegenden Dissertation. Die IBIS-Studie untersucht prospektiv die Anpassung des Eisenhaushalts bei wiederholter Vollblutspende an einer Population von neu
rekrutierten Blutspendern (Neuspendern). Sie hat zum Ziel den zeitlichen Zusammenhang der Vollblutspende mit den Eisenstoffwechselparametern, unter spezieller Berücksichtigung von Alters- und Geschlechtsunterschieden zu evaluieren. Dabei sollen die Spender möglichst die maximal erlaubten 4 Spenden pro Jahr absolvieren. Die Wichtigkeit des Eisenhaushaltes für den menschlichen Organismus ist seit Jahrzehnten bekannt. In letzter Zeit ist im Rahmen der grösseren medialen Präsenz von Gesundheitsfragen auch der Eisenstoffwechsel stärker in den Fokus gerückt worden. Diese Entwicklung wird zu vermehrten Diskussionen mit Fachleuten und gut informierten Laien im Rahmen der Blutspende führen. Deshalb ist für Blutspende
Zürich die Bearbeitung der IBIS-Studienfragen zum Eisenhaushalt wichtig. Viele Einflussfaktoren auf die Eisenhomöostase bei Gesunden sind noch unzureichend geklärt. So auch welche Einflussfaktoren die beste Aussage über die künftige Spendefähigkeit eines Blutspenders erlauben. Methoden: In die Studie wurden 206 Spender (103 Frauen und 103 Männer) aufgenommen, die zum ersten Mal beim ZHBSD Blut spendeten. Sie sollten im Beobachtungsjahr drei bis vier Spenden gemäss Studienprotokoll tätigen. 55 Spender und 45 Spenderinnen erreichten dieses Ziel. Das Durchschnittsalter bei Studienbeginn betrug 32.2 Jahre.
Es wurden bei jeder Visite im Blutspendezentrum nebst einer schriftlichen Spenderbefragung im Wesentlichen kapilläres Hämoglobin, Ferritin, sTfR und Transferrin-Sättigung gemessen sowie ein grosses Blutbild erstellt.

Abstract

1. Zusammenfassung
Hintergrund: Eisenstoffwechsel und Vollblutspende sind untrennbar miteinender verknüpft, da die Erythrozyten zwingend Hämoglobin enthalten, welches per Definition Eisen als Zentralatom der Häm-Gruppe enthält. An diesem Eisenatom wird Sauerstoff bei seinem Transport von der Lunge ins Gewebe reversibel gebunden. - Es ist damit unmöglich, ohne Eisenverlust Vollblut zu spenden. Die IBIS-Studie (Iron Balance In Sequential blood donors) bildet die Grundlage zur
vorliegenden Dissertation. Die IBIS-Studie untersucht prospektiv die Anpassung des Eisenhaushalts bei wiederholter Vollblutspende an einer Population von neu
rekrutierten Blutspendern (Neuspendern). Sie hat zum Ziel den zeitlichen Zusammenhang der Vollblutspende mit den Eisenstoffwechselparametern, unter spezieller Berücksichtigung von Alters- und Geschlechtsunterschieden zu evaluieren. Dabei sollen die Spender möglichst die maximal erlaubten 4 Spenden pro Jahr absolvieren. Die Wichtigkeit des Eisenhaushaltes für den menschlichen Organismus ist seit Jahrzehnten bekannt. In letzter Zeit ist im Rahmen der grösseren medialen Präsenz von Gesundheitsfragen auch der Eisenstoffwechsel stärker in den Fokus gerückt worden. Diese Entwicklung wird zu vermehrten Diskussionen mit Fachleuten und gut informierten Laien im Rahmen der Blutspende führen. Deshalb ist für Blutspende
Zürich die Bearbeitung der IBIS-Studienfragen zum Eisenhaushalt wichtig. Viele Einflussfaktoren auf die Eisenhomöostase bei Gesunden sind noch unzureichend geklärt. So auch welche Einflussfaktoren die beste Aussage über die künftige Spendefähigkeit eines Blutspenders erlauben. Methoden: In die Studie wurden 206 Spender (103 Frauen und 103 Männer) aufgenommen, die zum ersten Mal beim ZHBSD Blut spendeten. Sie sollten im Beobachtungsjahr drei bis vier Spenden gemäss Studienprotokoll tätigen. 55 Spender und 45 Spenderinnen erreichten dieses Ziel. Das Durchschnittsalter bei Studienbeginn betrug 32.2 Jahre.
Es wurden bei jeder Visite im Blutspendezentrum nebst einer schriftlichen Spenderbefragung im Wesentlichen kapilläres Hämoglobin, Ferritin, sTfR und Transferrin-Sättigung gemessen sowie ein grosses Blutbild erstellt.

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Item Type:Dissertation
Referees:Frey B M, Manz M G
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Hematology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:September 2011
Deposited On:06 Dec 2011 11:52
Last Modified:05 Apr 2016 15:08

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