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CT-gesteuerte Radiofrequenz(RF)-Ablation von Osteoidosteomen: klinische Langzeitergebnisse - Zurich Open Repository and Archive


Schmidt, D; Clasen, S; Schaefer, J F; Rempp, H; Duda, S; Trübenbach, J; König, C W; Erdtmann, B; Claussen, C D; Pereira, P L (2011). CT-gesteuerte Radiofrequenz(RF)-Ablation von Osteoidosteomen: klinische Langzeitergebnisse. RöFo : Fortschritte auf dem Gebiete der Röntgenstrahlen und der Nuklearmedizin, 183(4):381-387.

Abstract

Ziel: Evaluierung der CT-gesteuerten Radiofrequenz(RF)-Ablation von Osteoidosteomen bei unselektierten Patienten mittels intern-gekühlten monopolaren RF-Einzelsonden hinsichtlich technischem Erfolg, Komplikationen und unter besonderer Berücksichtigung des klinischen Langzeiterfolgs. Material und Methoden: Zwischen April 1999 bis Juli 2009 wurde bei n = 23 Patienten unter Vollnarkose eine CT-gesteuerte RF-Ablation durchgeführt mittels intern-gekühlten Einzelsonden (Cool-tip, Valleylab, TycoHealthcare, Boulder, USA/aktive Elektrodenlänge: 10 mm). Der Nidus wurde entweder durch manuelle oder maschinelle Bohrung mit einem koaxialen System (Bonopty, Radi Medical System, Schweden und Handakku-Bohrer, Fa. Hager/Meisinger, Deutschland) erreicht. Der technische Erfolg wurde anhand einer CT-Kontrolle (Mehrzeilenspiral-CT, Siemens Medical Solutions, Forchheim) während der RF-Ablation überprüft. Der klinische Langzeiterfolg wurde durch Patientenbefragung ermittelt vor Entlassung sowie in Verlaufskontrollen nach 6, 12 und 18 Monaten. Nach 18 Monaten erfolgte jährlich eine mündliche Befragung der Patienten. Ergebnisse: Der technische Erfolg lag bei 100 %. Der Nidus war in n = 19 der Fälle an der unteren Extremität (Femur n = 11; Tibia n = 7, OSG n = 1) und in n = 4 der Fälle an der oberen Extremität (Humerus n = 1, Ellenbogen n = 2, Radius n = 1) lokalisiert. Minor-Komplikationen (n = 2) wurden bei maschineller Bohrung beobachtet (jeweils Abbruch der Bohrerspitze). Die Hospitalisation betrug durchschnittlich 1,5 Tage (1-2 Tage). Während einer durchschnittlichen Verlaufskontrolle von 75,9 (18-120) Monaten waren alle Patienten ohne Lokalrezidiv. Ein Patient hatte eine Woche nach der Behandlung erneut vorübergehend Schmerzen ohne Rezidivnachweis. Schlussfolgerung: Die CT-gesteuerte RF-Ablation mittels intern-gekühlten monopolaren RF-Einzelsonden ist eine effektive und sichere minimalinvasive Methode zur Behandlung von Osteoidosteomen mit einem exzellenten klinischen Langzeiterfolg.

Abstract

Ziel: Evaluierung der CT-gesteuerten Radiofrequenz(RF)-Ablation von Osteoidosteomen bei unselektierten Patienten mittels intern-gekühlten monopolaren RF-Einzelsonden hinsichtlich technischem Erfolg, Komplikationen und unter besonderer Berücksichtigung des klinischen Langzeiterfolgs. Material und Methoden: Zwischen April 1999 bis Juli 2009 wurde bei n = 23 Patienten unter Vollnarkose eine CT-gesteuerte RF-Ablation durchgeführt mittels intern-gekühlten Einzelsonden (Cool-tip, Valleylab, TycoHealthcare, Boulder, USA/aktive Elektrodenlänge: 10 mm). Der Nidus wurde entweder durch manuelle oder maschinelle Bohrung mit einem koaxialen System (Bonopty, Radi Medical System, Schweden und Handakku-Bohrer, Fa. Hager/Meisinger, Deutschland) erreicht. Der technische Erfolg wurde anhand einer CT-Kontrolle (Mehrzeilenspiral-CT, Siemens Medical Solutions, Forchheim) während der RF-Ablation überprüft. Der klinische Langzeiterfolg wurde durch Patientenbefragung ermittelt vor Entlassung sowie in Verlaufskontrollen nach 6, 12 und 18 Monaten. Nach 18 Monaten erfolgte jährlich eine mündliche Befragung der Patienten. Ergebnisse: Der technische Erfolg lag bei 100 %. Der Nidus war in n = 19 der Fälle an der unteren Extremität (Femur n = 11; Tibia n = 7, OSG n = 1) und in n = 4 der Fälle an der oberen Extremität (Humerus n = 1, Ellenbogen n = 2, Radius n = 1) lokalisiert. Minor-Komplikationen (n = 2) wurden bei maschineller Bohrung beobachtet (jeweils Abbruch der Bohrerspitze). Die Hospitalisation betrug durchschnittlich 1,5 Tage (1-2 Tage). Während einer durchschnittlichen Verlaufskontrolle von 75,9 (18-120) Monaten waren alle Patienten ohne Lokalrezidiv. Ein Patient hatte eine Woche nach der Behandlung erneut vorübergehend Schmerzen ohne Rezidivnachweis. Schlussfolgerung: Die CT-gesteuerte RF-Ablation mittels intern-gekühlten monopolaren RF-Einzelsonden ist eine effektive und sichere minimalinvasive Methode zur Behandlung von Osteoidosteomen mit einem exzellenten klinischen Langzeiterfolg.

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Other titles:CT-guided radiofrequency (RF) ablation of osteoid osteoma: clinical long-term results
Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Diagnostic and Interventional Radiology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2011
Deposited On:07 Dec 2011 10:20
Last Modified:05 Apr 2016 15:08
Publisher:Thieme
ISSN:1438-9010
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-0029-1245998
PubMed ID:21246475

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