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Glück: Die ökonomische Analyse (Happiness: The Economic Analysis)


Frey, Bruno S; Stutzer, Alois (2009). Glück: Die ökonomische Analyse (Happiness: The Economic Analysis). Working paper series / Institute for Empirical Research in Economics No. 417, University of Zurich.

Abstract

Gegenwärtig spielt sich in der Ökonomie eine beinahe revolutionäre Entwicklung ab. Die direkte empirische Erfassung des subjektiven Wohlbefindens fordert die traditionelle Ökonomie heraus, inspiriert sie zu neuen Einsichten und eröffnet neue Wege der wissenschaftlichen Forschung. Ansatz und Möglichkeiten der ökonomischen Analyse des Glücks werden aufgezeigt und anhand von zwei spezifischen Anwendungen illustriert. Der Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenszufriedenheit wird wesentlich durch Anspruchsniveaus, mit denen Lebensumstände beurteilt werden, bestimmt. Die Anspruchsniveaus bilden sich dabei über soziale Vergleiche und Gewöhnungsprozesse heraus. Der Lebenszufriedenheitsansatz wird als neue Methode zur Bewertung öffentlicher Güter präsentiert. Die kurze Diskussion der »Glückspolitik« aus einer konstitutionellen Perspektive legt eine vergleichende institutionelle Analyse des subjektiven Wohlbefindens nahe. Die Glücksrevolution in der Ökonomie steht erst am Anfang. Weitere Einsichten für die Suche nach den Institutionen, die den Menschen am besten erlauben, ihre Vorstellungen vom guten Leben zu verfolgen, sind in der Zukunft zu erwarten.

Abstract

Gegenwärtig spielt sich in der Ökonomie eine beinahe revolutionäre Entwicklung ab. Die direkte empirische Erfassung des subjektiven Wohlbefindens fordert die traditionelle Ökonomie heraus, inspiriert sie zu neuen Einsichten und eröffnet neue Wege der wissenschaftlichen Forschung. Ansatz und Möglichkeiten der ökonomischen Analyse des Glücks werden aufgezeigt und anhand von zwei spezifischen Anwendungen illustriert. Der Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenszufriedenheit wird wesentlich durch Anspruchsniveaus, mit denen Lebensumstände beurteilt werden, bestimmt. Die Anspruchsniveaus bilden sich dabei über soziale Vergleiche und Gewöhnungsprozesse heraus. Der Lebenszufriedenheitsansatz wird als neue Methode zur Bewertung öffentlicher Güter präsentiert. Die kurze Diskussion der »Glückspolitik« aus einer konstitutionellen Perspektive legt eine vergleichende institutionelle Analyse des subjektiven Wohlbefindens nahe. Die Glücksrevolution in der Ökonomie steht erst am Anfang. Weitere Einsichten für die Suche nach den Institutionen, die den Menschen am besten erlauben, ihre Vorstellungen vom guten Leben zu verfolgen, sind in der Zukunft zu erwarten.

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Item Type:Working Paper
Communities & Collections:03 Faculty of Economics > Department of Economics
Working Paper Series > Institute for Empirical Research in Economics (former)
Dewey Decimal Classification:330 Economics
Language:English
Date:June 2009
Deposited On:29 Nov 2011 20:09
Last Modified:05 Apr 2017 23:09
Series Name:Working paper series / Institute for Empirical Research in Economics
ISSN:1424-0459
Official URL:http://www.econ.uzh.ch/wp.html

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