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Gerechte Gewalt? Zum Begriff interpersonaler Gewalt und ihrer moralischen Bewertung - Zurich Open Repository and Archive


Messelken, Daniel (2012). Gerechte Gewalt? Zum Begriff interpersonaler Gewalt und ihrer moralischen Bewertung. Paderborn: Mentis.

Abstract

Kriege, Terrorismus, Völkermord, humanitäre Interventionen und andere For- men kollektiver Gewalt sind in den letzten Jahren auch in der Philosophie ver-
stärkt in den Blickwinkel gerückt. Dabei wurde der Tradition des "gerechten Krieges" neue Aufmerksamkeit zuteil und somit der Frage, ob und wann Kriege als "moralisch gerechtfertigt" bewertet werden können. Die grundlegendere Frage, wie "Gewalt" definiert werden kann, ist hingegen kaum beachtet worden.
Im Mittelpunkt des vorliegenden Buches steht die Frage nach Gründen für die moralische Rechtfertigung oder moralische Verurteilung gewaltsamen Handelns. Zur methodischen Vereinfachung wird nur so genannte interpersonale Gewalt, also der Einsatz von Gewalt durch genau eine Person gegen eine andere Person, betrachtet. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Im ersten Teil wird die Idee vom "gerechten Krieg" vorgestellt und gezeigt, dass grundsätzlich auch heute noch an die klassischen Autoren angeknüpft werden kann. Der zweite Teil liefert einen Überblick über philosophische Positionen zum Begriff der Gewalt. Der dritte Teil führt die Ergebnisse zusammen und liefert (i) eine Explikation des Begriffs interpersonaler Gewalt und (ii) einen Rahmen zur Bewertung verschiedener Fälle derartiger Gewalt. Damit eine konkrete Gewaltanwendung als gerechtfertigt gelten kann, muss sie einer Liste von Kriterien genügen.
Dieses Buch diskutiert die Bedingungen, die in Ausnahmesituationen vorliegen müssen, damit das prima facie-Verbot des Einsatzes von Gewalt situativ aufgehoben wird und Gewalt moralisch legitim sein kann.

Abstract

Kriege, Terrorismus, Völkermord, humanitäre Interventionen und andere For- men kollektiver Gewalt sind in den letzten Jahren auch in der Philosophie ver-
stärkt in den Blickwinkel gerückt. Dabei wurde der Tradition des "gerechten Krieges" neue Aufmerksamkeit zuteil und somit der Frage, ob und wann Kriege als "moralisch gerechtfertigt" bewertet werden können. Die grundlegendere Frage, wie "Gewalt" definiert werden kann, ist hingegen kaum beachtet worden.
Im Mittelpunkt des vorliegenden Buches steht die Frage nach Gründen für die moralische Rechtfertigung oder moralische Verurteilung gewaltsamen Handelns. Zur methodischen Vereinfachung wird nur so genannte interpersonale Gewalt, also der Einsatz von Gewalt durch genau eine Person gegen eine andere Person, betrachtet. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Im ersten Teil wird die Idee vom "gerechten Krieg" vorgestellt und gezeigt, dass grundsätzlich auch heute noch an die klassischen Autoren angeknüpft werden kann. Der zweite Teil liefert einen Überblick über philosophische Positionen zum Begriff der Gewalt. Der dritte Teil führt die Ergebnisse zusammen und liefert (i) eine Explikation des Begriffs interpersonaler Gewalt und (ii) einen Rahmen zur Bewertung verschiedener Fälle derartiger Gewalt. Damit eine konkrete Gewaltanwendung als gerechtfertigt gelten kann, muss sie einer Liste von Kriterien genügen.
Dieses Buch diskutiert die Bedingungen, die in Ausnahmesituationen vorliegen müssen, damit das prima facie-Verbot des Einsatzes von Gewalt situativ aufgehoben wird und Gewalt moralisch legitim sein kann.

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Additional indexing

Item Type:Monograph
Communities & Collections:01 Faculty of Theology > Center for Ethics
06 Faculty of Arts > Institute of Philosophy
Dewey Decimal Classification:170 Ethics
100 Philosophy
Uncontrolled Keywords:Gewalt; gerechter Krieg; Just War Theory;
Language:German
Date:January 2012
Deposited On:25 Jan 2012 09:32
Last Modified:12 Aug 2017 15:59
Publisher:Mentis
Number of Pages:248
ISBN:978-3-89785-751-3
Funders:Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der VG Wort
Official URL:http://mentis.de/index.php?id=00000005&article_id=00000028&category=&book_id=00000690

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