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Der ektopische Durchbruch der ersten bleibenden Molaren. Eine Übersicht zu den Behandlungsmöglichkeiten


Steffen, R; van Waes, H (2011). Der ektopische Durchbruch der ersten bleibenden Molaren. Eine Übersicht zu den Behandlungsmöglichkeiten. Quintessenz, 62(1):65-75.

Abstract

Der ektopische Durchbruch eines ersten bleibenden Molaren bzw. eine unterminierende Resorption ist durch eine Lageverschiebung des bleibenden Zahnes und eine Resorption des mesial davor liegenden zweiten Milchmolaren gekennzeichnet. Es werden verschiedene Schweregrade dieses Geschehens unterschieden. Bei leichteren Verlagerungen bricht der Molar ohne Hilfe verspätet, aber spontan durch. Bei schwer ektopischer Lage der Molaren erfolgt kein spontaner Durchbruch, und es sind von zahnärztlicher Seite unterstützende Maßnahmen notwendig. Die dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten reichen von einfachen interdentalen Gummiligaturen über komplexere orthodontische Apparaturen bis hin zur Extraktion des zweiten Milchmolaren mit anschließender Lückenversorgung. Die Verschiedenartigkeit der Probleme bei ektopisch verlagerten Molaren bedarf ausgewählter Behandlungsoptionen, welche der jeweiligen Situation optimal angepasst sein sollten. Es empfiehlt sich, zuerst mit möglichst einfachen Mitteln zu versuchen, die Molarenlage zu verbessern. Ebenso ist ein altersgerechtes Behandlungsvorgehen notwendig. Konnte den Molaren zum Durchbruch verholfen werden, sind regelmäßige Recalltermine notwendig, um die weitere korrekte Entwicklung der Dentition zu überwachen.

Abstract

Der ektopische Durchbruch eines ersten bleibenden Molaren bzw. eine unterminierende Resorption ist durch eine Lageverschiebung des bleibenden Zahnes und eine Resorption des mesial davor liegenden zweiten Milchmolaren gekennzeichnet. Es werden verschiedene Schweregrade dieses Geschehens unterschieden. Bei leichteren Verlagerungen bricht der Molar ohne Hilfe verspätet, aber spontan durch. Bei schwer ektopischer Lage der Molaren erfolgt kein spontaner Durchbruch, und es sind von zahnärztlicher Seite unterstützende Maßnahmen notwendig. Die dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten reichen von einfachen interdentalen Gummiligaturen über komplexere orthodontische Apparaturen bis hin zur Extraktion des zweiten Milchmolaren mit anschließender Lückenversorgung. Die Verschiedenartigkeit der Probleme bei ektopisch verlagerten Molaren bedarf ausgewählter Behandlungsoptionen, welche der jeweiligen Situation optimal angepasst sein sollten. Es empfiehlt sich, zuerst mit möglichst einfachen Mitteln zu versuchen, die Molarenlage zu verbessern. Ebenso ist ein altersgerechtes Behandlungsvorgehen notwendig. Konnte den Molaren zum Durchbruch verholfen werden, sind regelmäßige Recalltermine notwendig, um die weitere korrekte Entwicklung der Dentition zu überwachen.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Center for Dental Medicine > Clinic for Orthodontics and Pediatric Dentistry
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:January 2011
Deposited On:24 Jan 2012 18:48
Last Modified:07 Dec 2017 11:41
Publisher:Quintessence Publishing
ISSN:0033-6580
Related URLs:http://qd.quintessenz.de/index.php?doc=toc&year=2011&issue=1 (Publisher)

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