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Immunhistochemischer Nachweis von Calbindin D9k in den verschiedenen Darmabschnitten des Kaninchens


Schroeter-Vogt, C. Immunhistochemischer Nachweis von Calbindin D9k in den verschiedenen Darmabschnitten des Kaninchens. 2011, University of Zurich, Vetsuisse Faculty.

Abstract

Im Darm reguliert die biologisch aktive Form des Vitamin D3 (Calcitriol) die drei Teilschritte der aktiven, transzellulären Ca-Resorption mittels der Expression epithelialer Ca-Kanäle, des cytosolischen Transportproteins Calbindin-D9k (Cb-D9k) sowie der membranständigen Ca-ATPase. Beim Kaninchen (Vertreter der Caecotrophen) ist
bezüglich des aktiven, Vitamin-D-stimulierbaren Ca-Transports wenig bekannt. Um den Einfluss unterschiedlicher Calcium- und Phosphorgehalte in der Ration auf die Ca-Absorption im Kaninchendarm zu überprüfen, wurden vier Fütterungsgruppen gebildet. Als Parameter wurden ertsmals das Vorkommen sowie die Verteilung des calciumbindenden Proteins Cb-D9k herangezogen, immunhistochemisch nachgewiesen und mittels Mikrodensitometrie quantifiziert. Calbindin-D9k konnte in den Enterozyten des Oberflächenepithels von Duodenum und Caecum aller vier Fütterungsgruppen nachgewiesen werden. In den mit Luzernemehl zugefütterten Gruppen war die Cb-D9k-Immunoreaktion besonders stark ausgeprägt. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie bestätigen die Hypothese, dass beim Kaninchen die aktive, transzelluläre Ca-Absorption vorwiegend im Duodenum und im Caecum stattfindet und bei steigendem Ca-Gehalt in der Ration hochreguliert wird.

Abstract

Im Darm reguliert die biologisch aktive Form des Vitamin D3 (Calcitriol) die drei Teilschritte der aktiven, transzellulären Ca-Resorption mittels der Expression epithelialer Ca-Kanäle, des cytosolischen Transportproteins Calbindin-D9k (Cb-D9k) sowie der membranständigen Ca-ATPase. Beim Kaninchen (Vertreter der Caecotrophen) ist
bezüglich des aktiven, Vitamin-D-stimulierbaren Ca-Transports wenig bekannt. Um den Einfluss unterschiedlicher Calcium- und Phosphorgehalte in der Ration auf die Ca-Absorption im Kaninchendarm zu überprüfen, wurden vier Fütterungsgruppen gebildet. Als Parameter wurden ertsmals das Vorkommen sowie die Verteilung des calciumbindenden Proteins Cb-D9k herangezogen, immunhistochemisch nachgewiesen und mittels Mikrodensitometrie quantifiziert. Calbindin-D9k konnte in den Enterozyten des Oberflächenepithels von Duodenum und Caecum aller vier Fütterungsgruppen nachgewiesen werden. In den mit Luzernemehl zugefütterten Gruppen war die Cb-D9k-Immunoreaktion besonders stark ausgeprägt. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie bestätigen die Hypothese, dass beim Kaninchen die aktive, transzelluläre Ca-Absorption vorwiegend im Duodenum und im Caecum stattfindet und bei steigendem Ca-Gehalt in der Ration hochreguliert wird.

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Item Type:Dissertation
Referees:Boos A, Liesegang A
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Veterinary Anatomy
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
Language:German
Date:2011
Deposited On:09 Mar 2012 13:44
Last Modified:21 Nov 2017 15:53
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&CON_LNG=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=006428448

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