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Kinoanalyse - Plädoyer für eine Re-Vision von Kino und Psychoanalyse


Rall, Veronika (2011). Kinoanalyse - Plädoyer für eine Re-Vision von Kino und Psychoanalyse. Marburg: Schüren.

Abstract

«Kinoanalyse» möchte nicht nur eine Rückblende auf die wechselseitigen Anziehungskräfte zwischen Kino und Psychoanalyse leisten, sondern versteht sich auch als Plädoyer für eine Re-Vision, die nach Konjunkturen und Krisen dieser Attraktion fragt. Dabei wird die psychoanalytische Filmtheorie der 1970er und 1980er Jahre einer kritischen Betrachtung unterzogen und historisiert. Zugleich stellt sich die epistemologische Frage nach dem Verhältnis von Kino und Psychoanalyse: Taugt diese als Interpretationsanleitung und kritische Methode, um Filme zu analysieren? Oder wäre aus einer Umkehrung – indem man sich in den Filmen erkundigt, wie die Psychoanalyse funktioniert – ein erkenntniskritischer Gewinn zu ziehen?
Anhand von sechs Filmbeispielen aus verschiedenen Epochen entdeckt «Kinoanalyse» die Psychoanalyse im Kino neu und beleuchtet Texte – von Sigmund Freud und Otto Rank, von Paula Heimann und Lou Andreas-Salomé, von Jacques Rancière und Ernest Becker –, die bislang noch nicht in den Kontext der Filmwissenschaft gestellt wurden.

Abstract

«Kinoanalyse» möchte nicht nur eine Rückblende auf die wechselseitigen Anziehungskräfte zwischen Kino und Psychoanalyse leisten, sondern versteht sich auch als Plädoyer für eine Re-Vision, die nach Konjunkturen und Krisen dieser Attraktion fragt. Dabei wird die psychoanalytische Filmtheorie der 1970er und 1980er Jahre einer kritischen Betrachtung unterzogen und historisiert. Zugleich stellt sich die epistemologische Frage nach dem Verhältnis von Kino und Psychoanalyse: Taugt diese als Interpretationsanleitung und kritische Methode, um Filme zu analysieren? Oder wäre aus einer Umkehrung – indem man sich in den Filmen erkundigt, wie die Psychoanalyse funktioniert – ein erkenntniskritischer Gewinn zu ziehen?
Anhand von sechs Filmbeispielen aus verschiedenen Epochen entdeckt «Kinoanalyse» die Psychoanalyse im Kino neu und beleuchtet Texte – von Sigmund Freud und Otto Rank, von Paula Heimann und Lou Andreas-Salomé, von Jacques Rancière und Ernest Becker –, die bislang noch nicht in den Kontext der Filmwissenschaft gestellt wurden.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Cinema Studies
Dewey Decimal Classification:900 History
700 Arts
Language:German
Date:2011
Deposited On:22 Mar 2012 11:59
Last Modified:07 Dec 2017 13:35
Publisher:Schüren
Series Name:Zürcher Filmstudien
Volume:28
Number of Pages:474
ISBN:978-3-89472-528-0
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&CON_LNG=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=006575825
http://www.schueren-verlag.de/paymate/search.php?vid=2&aid=3037

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