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Heuschnupfen im Frühling - Haselnussallergie im Winter: Nahrungsmittelallergien vom Schulkind bis zum Erwachsenen


Ballmer-Weber, B (2012). Heuschnupfen im Frühling - Haselnussallergie im Winter: Nahrungsmittelallergien vom Schulkind bis zum Erwachsenen. Therapeutische Umschau, 69(4):225-229.

Abstract

Während kindliche Nahrungsmittelallergien hauptsächlich über den Magen-darmtrakt erworben werden und sich hauptsächlich gegen Hühnerei und Kuhmilch richten, entwickeln sich Nahrungsmittelallergien ab dem Schulalter häufig sekundär über eine primäre Sensibilisierung gegen Inhalationsallergene. Die häufigste Form ist die birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie gegen pflanzliche Lebensmittel. Apfel und Haselnuss sind entsprechend die verbreitesten Auslöser einer Nahrungsmittelallergie in dieser Altersklasse in der Schweiz. Die birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie verläuft in der Regel mit milden allergischen Symtomen und führt vor allem zur oralen Kontakturtikaria. Die verantwortlichen Allergene sind in der Regel hitzelabil und deshalb werden gekochte Nahrungsmittel häufig gut toleriert. Schwere bis anaphylaktische Reaktionen sind jedoch in Zusammenhang mit der birkenpollen-assoziierten Sojaallergie beschrieben. Körperliche Anstrengung, Alkohol-NSAID-, oder Betablocker- und evtl. Antazida-Einnahme können als Kofaktoren den Schweregrad einer allergischen Reaktion steigern.

Abstract

Während kindliche Nahrungsmittelallergien hauptsächlich über den Magen-darmtrakt erworben werden und sich hauptsächlich gegen Hühnerei und Kuhmilch richten, entwickeln sich Nahrungsmittelallergien ab dem Schulalter häufig sekundär über eine primäre Sensibilisierung gegen Inhalationsallergene. Die häufigste Form ist die birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie gegen pflanzliche Lebensmittel. Apfel und Haselnuss sind entsprechend die verbreitesten Auslöser einer Nahrungsmittelallergie in dieser Altersklasse in der Schweiz. Die birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie verläuft in der Regel mit milden allergischen Symtomen und führt vor allem zur oralen Kontakturtikaria. Die verantwortlichen Allergene sind in der Regel hitzelabil und deshalb werden gekochte Nahrungsmittel häufig gut toleriert. Schwere bis anaphylaktische Reaktionen sind jedoch in Zusammenhang mit der birkenpollen-assoziierten Sojaallergie beschrieben. Körperliche Anstrengung, Alkohol-NSAID-, oder Betablocker- und evtl. Antazida-Einnahme können als Kofaktoren den Schweregrad einer allergischen Reaktion steigern.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Dermatology Clinic
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2012
Deposited On:13 Jul 2012 07:29
Last Modified:05 Apr 2016 15:52
Publisher:Hans Huber
ISSN:0040-5930
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/0040-5930/a000278
PubMed ID:22477661

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