Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Evaluation von Mehrebenen-Netzwerkstrategien


Widmer, Thomas; Frey, Kathrin (2006). Evaluation von Mehrebenen-Netzwerkstrategien. Zeitschrift für Evaluation, (2):287-316.

Abstract

Die Ausgestaltung staatlicher oder staatlich delegierter Programme als sogenannte Mehrebenen-Netzwertstrategien ist eine neuere Entwicklung. Da die komplexen Wirkungszusammenhänge und Effekte solcher Strategien nicht offensichtlich sind, sondern vertiefte empirische Abklärungen und Analysen bedürfen, ergibt sich ein hoher Bedarf nach Evaluation. Für die Evaluation haben sowohl der Mehrebenen- als auch der Netzwerkcharakter wesentliche Konsequenzen, welche die analytische Fassung einer Evaluation wie auch deren Ausrichtung massgelblich tangieren. Im vorliegenden Beitrag befassen wir uns zuerst mit den Herausforderungen der Mehrebenenstruktur und zeigen auf, dass die Evaluationsfunktionalität als ebenenabhängig zu betrachten ist und die Wirkungsstufen immer einer Strukturebene zugeordnet werden müssen. Anschliessend legen wir zentrale Problemfelder eines Netzwerkes als Evaluationsgegenstand offen und regen an, bei der Konzeption einer Evaluation von einem erweiterten Mehrwertsverständnis auszugehen. Auf der Grundlage dieser Problemanalyse diskutieren wir auf konzeptioneller Ebene zwei Lösungsperspektiven: Die fraktionalisierende Perspektive ausgehend von der gesamten Mehrebenen-Netzwerkstrategie und die kompositorische Perspektive, die sich an den einzelnen Elementen der Strategie orientiert. Der Artikel liefert damit einen Diskussionsbeitrag zur konzeptionellen Gestaltung des Evaluationsdesigns von Mehrebenen-Netzwerkstrategien.

Abstract

Die Ausgestaltung staatlicher oder staatlich delegierter Programme als sogenannte Mehrebenen-Netzwertstrategien ist eine neuere Entwicklung. Da die komplexen Wirkungszusammenhänge und Effekte solcher Strategien nicht offensichtlich sind, sondern vertiefte empirische Abklärungen und Analysen bedürfen, ergibt sich ein hoher Bedarf nach Evaluation. Für die Evaluation haben sowohl der Mehrebenen- als auch der Netzwerkcharakter wesentliche Konsequenzen, welche die analytische Fassung einer Evaluation wie auch deren Ausrichtung massgelblich tangieren. Im vorliegenden Beitrag befassen wir uns zuerst mit den Herausforderungen der Mehrebenenstruktur und zeigen auf, dass die Evaluationsfunktionalität als ebenenabhängig zu betrachten ist und die Wirkungsstufen immer einer Strukturebene zugeordnet werden müssen. Anschliessend legen wir zentrale Problemfelder eines Netzwerkes als Evaluationsgegenstand offen und regen an, bei der Konzeption einer Evaluation von einem erweiterten Mehrwertsverständnis auszugehen. Auf der Grundlage dieser Problemanalyse diskutieren wir auf konzeptioneller Ebene zwei Lösungsperspektiven: Die fraktionalisierende Perspektive ausgehend von der gesamten Mehrebenen-Netzwerkstrategie und die kompositorische Perspektive, die sich an den einzelnen Elementen der Strategie orientiert. Der Artikel liefert damit einen Diskussionsbeitrag zur konzeptionellen Gestaltung des Evaluationsdesigns von Mehrebenen-Netzwerkstrategien.

Statistics

Citations

Downloads

100 downloads since deposited on 31 Oct 2012
25 downloads since 12 months
Detailed statistics

Additional indexing

Other titles:Evaluating Multilevel Network Strategies
Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Political Science
Dewey Decimal Classification:320 Political science
Language:German
Date:2006
Deposited On:31 Oct 2012 14:54
Last Modified:21 Nov 2017 16:12
Publisher:Waxmann
ISSN:1619-5515
Related URLs:http://www.zfev.de/ (Publisher)

Download

Download PDF  'Evaluation von Mehrebenen-Netzwerkstrategien'.
Preview
Language: German
Filetype: PDF
Size: 34kB