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Politische Partizipation im Social Web: Hinweise zum Aufenthaltsort des totgesagten politischen Engagements jugendlicher Internetnutzer


Wettstein, Martin (2012). Politische Partizipation im Social Web: Hinweise zum Aufenthaltsort des totgesagten politischen Engagements jugendlicher Internetnutzer. In: Dittler, Ulrich. Aufwachsen in sozialen Netzwerken : Chancen und Gefahren von Netzgemeinschaften aus medienpsychologischer und medienpädagogischer Sicht. München: Kopaed, 129-146.

Abstract

Trotz seines theoretisch vorhandenen Potentials zur Förderung der Demokratie schien das Internet in den letzten Jahren gerade die jugendlichen Nutzer immer weiter von der Politik zu entfernen. Sie wurden als desinteressiert, apathisch oder politikverdrossen bezeichnet und Befragungen wiesen auf eine sinkende politische Partizipation, online wie offline, hin. Diesem Bild widersprechen aktuelle Beobachtungen Jugendlicher, welche sich über Soziale Netzwerkdienste zu Kundgebungen verabreden, über Twitter politische Inhalte verbreiten, sich auf ihren eigenen Profilen und Websites politisch klar positionieren und in Diskussionsforen zu aktuellen Themen debattieren. In diesem Artikel soll anhand einer Aufstellung der zurzeit beliebtesten Mittel zur politischen Online-Partizipation gezeigt werden, dass die heutige Jugend sich sehr wohl politisch engagiert, ihre Mittel aber von der Kommunikationsforschung bislang kaum beachtet und damit nicht systematisch erfasst wurden. Dieser Missstand kann und muss in künftigen Untersuchungen durch einen breiteren Begriff der politischen Online-Partizipation behoben werden.

Abstract

Trotz seines theoretisch vorhandenen Potentials zur Förderung der Demokratie schien das Internet in den letzten Jahren gerade die jugendlichen Nutzer immer weiter von der Politik zu entfernen. Sie wurden als desinteressiert, apathisch oder politikverdrossen bezeichnet und Befragungen wiesen auf eine sinkende politische Partizipation, online wie offline, hin. Diesem Bild widersprechen aktuelle Beobachtungen Jugendlicher, welche sich über Soziale Netzwerkdienste zu Kundgebungen verabreden, über Twitter politische Inhalte verbreiten, sich auf ihren eigenen Profilen und Websites politisch klar positionieren und in Diskussionsforen zu aktuellen Themen debattieren. In diesem Artikel soll anhand einer Aufstellung der zurzeit beliebtesten Mittel zur politischen Online-Partizipation gezeigt werden, dass die heutige Jugend sich sehr wohl politisch engagiert, ihre Mittel aber von der Kommunikationsforschung bislang kaum beachtet und damit nicht systematisch erfasst wurden. Dieser Missstand kann und muss in künftigen Untersuchungen durch einen breiteren Begriff der politischen Online-Partizipation behoben werden.

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Mass Communication and Media Research
Dewey Decimal Classification:700 Arts
Language:German
Date:2012
Deposited On:07 Dec 2012 12:38
Last Modified:05 Apr 2016 16:07
Publisher:Kopaed
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=EBI01&con_lng=GER&func=find-b&find_code=090&request=002044208

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