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Eparchie und Koinon in Kleinasien von der ausgehenden Republik bis ins 3. Jh. n. Chr.


Vitale, Marco (2012). Eparchie und Koinon in Kleinasien von der ausgehenden Republik bis ins 3. Jh. n. Chr. Bonn: Habelt.

Abstract

In unserem Untersuchungszeitraum (Ende 1. Jh. v. Chr. bis 284 n. Chr.) erscheint der kleinasiatische Boden als eine Vielfalt von Gebietsnamen. Nach Ausweis von Inschriften werden diese Gebiete als so genannte Provinciae (lat. ) bzw. Eparchiai (gr.) entweder alleine oder mehrere zusammen den römischen Statthaltern als Amtsbereiche zugewiesen. Dieselben Gebiete erscheinen auch in Laufbahninschriften von Finanzbeamten (Prokuratoren), jedoch in unterschiedlicher Zusammensetzung. Lassen sich diese Gebietsnamen territorial erfassen? Die kombinierte Lesung von literarischen, inschriftlichen und numismatischen Quellen ergibt, dass diese Eparchien aus der Einverleibung einheimischer Dynastengebiete in den römischen Provinzverband entstehen. Spätestens mit ihrer Provinzeinrichtung stimmen Eparchien in den meisten untersuchten Fällen territorial mit gleichnamigen Selbstverwaltungseinheiten überein, in Form von Städtebünden. In der bisherigen Forschung fehlt eine Regionen übergreifende Perspektive. Die systematische Untersuchung aller kleinasiatischen Gebiete aus dem Blickwinkel der administrativen Landeskunde hilft, territoriale Zusammenhänge aufzuzeigen zwischen römischer Verwaltung und regionaler Selbstverwaltung.

Abstract

In unserem Untersuchungszeitraum (Ende 1. Jh. v. Chr. bis 284 n. Chr.) erscheint der kleinasiatische Boden als eine Vielfalt von Gebietsnamen. Nach Ausweis von Inschriften werden diese Gebiete als so genannte Provinciae (lat. ) bzw. Eparchiai (gr.) entweder alleine oder mehrere zusammen den römischen Statthaltern als Amtsbereiche zugewiesen. Dieselben Gebiete erscheinen auch in Laufbahninschriften von Finanzbeamten (Prokuratoren), jedoch in unterschiedlicher Zusammensetzung. Lassen sich diese Gebietsnamen territorial erfassen? Die kombinierte Lesung von literarischen, inschriftlichen und numismatischen Quellen ergibt, dass diese Eparchien aus der Einverleibung einheimischer Dynastengebiete in den römischen Provinzverband entstehen. Spätestens mit ihrer Provinzeinrichtung stimmen Eparchien in den meisten untersuchten Fällen territorial mit gleichnamigen Selbstverwaltungseinheiten überein, in Form von Städtebünden. In der bisherigen Forschung fehlt eine Regionen übergreifende Perspektive. Die systematische Untersuchung aller kleinasiatischen Gebiete aus dem Blickwinkel der administrativen Landeskunde hilft, territoriale Zusammenhänge aufzuzeigen zwischen römischer Verwaltung und regionaler Selbstverwaltung.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of History
08 University Research Priority Programs > Asia and Europe
Dewey Decimal Classification:950 History of Asia
900 History
180 Ancient, medieval & eastern philosophy
Language:German
Date:2012
Previous Dates:2010
Deposited On:09 Jan 2013 11:34
Last Modified:05 Apr 2016 16:14
Publisher:Habelt
Series Name:Asia Minor Studien
Volume:67
Number of Pages:418
ISBN:978-3-7749-3739-0
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=EBI01&con_lng=GER&func=find-b&find_code=090&request=002042780
http://www.habelt.de/index.php?id=5

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