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ADHS bei Kindern. Diagnose und Therapie


Walitza, Susanne (2012). ADHS bei Kindern. Diagnose und Therapie. INFO Neurologie & Psychiatrie, 10(3):14-17.

Abstract

Die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gehört zu den bekanntesten und am meisten erforschten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen und ist gekennzeichnet durch die Kernsymptome Unaufmerksamkeit sowie Hyperaktivität und Impulsivität. Kinderärzte und Hausärzte sind die ersten Anlaufstellen für die Familien, ihnen kommt demnach eine wichtige Beratungs- und Triagefunktion zu. Eine erste kinder- und jugendpsychiatrische Vorstellung und Abklärung erfolgt zumeist nach Eintritt in die Schule, wobei sich für die Diagnosestellung die Symptomatik bereits vor dem 7. Lebensjahr manifestiert haben muss und die Symptomatik situationsübergreifend und nicht z. B. nur in der Schule oder nur zuhause auftritt. Die jeweiligen Kernsymptome der ADHS zeigen jedoch individuell eine unterschiedliche Ausprägung. Entscheidend für die Diagnose ist die Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung und das Leiden, das durch die Kernsymptome verursacht wird (ICD-10 und DSM-IV). Nur wenn all diese Kriterien tatsächlich erfüllt sind, kann heute die Diagnose gestellt werden. In der Schule können durch die ADHS sekundär Lern- und Leistungsschwierigkeiten entstehen, die wiederum mit schlechteren Schulleistungen einhergehen und so zur Entwicklung von weiteren Störungen in der emotionalen oder sozialen Entwicklung beitragen.

Abstract

Die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gehört zu den bekanntesten und am meisten erforschten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen und ist gekennzeichnet durch die Kernsymptome Unaufmerksamkeit sowie Hyperaktivität und Impulsivität. Kinderärzte und Hausärzte sind die ersten Anlaufstellen für die Familien, ihnen kommt demnach eine wichtige Beratungs- und Triagefunktion zu. Eine erste kinder- und jugendpsychiatrische Vorstellung und Abklärung erfolgt zumeist nach Eintritt in die Schule, wobei sich für die Diagnosestellung die Symptomatik bereits vor dem 7. Lebensjahr manifestiert haben muss und die Symptomatik situationsübergreifend und nicht z. B. nur in der Schule oder nur zuhause auftritt. Die jeweiligen Kernsymptome der ADHS zeigen jedoch individuell eine unterschiedliche Ausprägung. Entscheidend für die Diagnose ist die Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung und das Leiden, das durch die Kernsymptome verursacht wird (ICD-10 und DSM-IV). Nur wenn all diese Kriterien tatsächlich erfüllt sind, kann heute die Diagnose gestellt werden. In der Schule können durch die ADHS sekundär Lern- und Leistungsschwierigkeiten entstehen, die wiederum mit schlechteren Schulleistungen einhergehen und so zur Entwicklung von weiteren Störungen in der emotionalen oder sozialen Entwicklung beitragen.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Psychiatric University Hospital Zurich > Center for Child and Adolescent Psychiatry
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2012
Deposited On:14 Mar 2013 15:39
Last Modified:05 Apr 2016 16:33
Publisher:Medien & Medizin Verlag
ISSN:1661-2671

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