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Reconciling biodiversity conservation priorities with livelihood needs in Kangchenjunga conservation area, Nepal


Gurung, Ghana S. Reconciling biodiversity conservation priorities with livelihood needs in Kangchenjunga conservation area, Nepal. 2006, University of Zurich, Faculty of Science.

Abstract

Um in Naturschutzgebieten die Lebensunterhalts- und Schutzinteressen miteinander in Einklang zu bringen, wurden seit den 1980-er Jahren weltweit partizipative Methoden eingeführt. Die Herausforderung besteht darin, aus dem Gelernten effiziente Strategien zum Einsatz dieser Methoden zu finden. Ziel dieser Fallstudie ist es, anhand qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden die Erfolge und Hindernisse des Kangchenjunga Conservation Area Project (KCAP) in der Vermittlung von Naturschutzinteressen und den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen sowohl eine Verbesserung des Waldzustandes als auch der Einstellung der Bevölkerung gegenüber dem Wachstum der Wildtierpopulationen. Aus den Resultaten wird auch ersichtlich, dass die unterschiedlichen Prioritäten der Akteure durch bevölkerungsorientierte Naturschutzprojekte gleichsam integriert werden können. Durch langfristige Interventionen werden lokale Entwicklungsaspekte in die Naturschutzstrategien eingebaut und über lokale Institutionen transparent implementiert. Faktoren wie politische Instabilität oder wirtschaftliche Entwicklungstendenzen beeinflussen den Naturschutz und den lokalen Lebensunterhalt oft mehr als eigentliche Projektinterventionen. Um sozial und ökologisch nachhaltigen und verträglichen Naturschutz zu erreichen, ist es jedoch unerlässlich, lokale Bedürfnisse zur Sicherung der Lebensgrundlage zu berücksichtigen.

Abstract

Um in Naturschutzgebieten die Lebensunterhalts- und Schutzinteressen miteinander in Einklang zu bringen, wurden seit den 1980-er Jahren weltweit partizipative Methoden eingeführt. Die Herausforderung besteht darin, aus dem Gelernten effiziente Strategien zum Einsatz dieser Methoden zu finden. Ziel dieser Fallstudie ist es, anhand qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden die Erfolge und Hindernisse des Kangchenjunga Conservation Area Project (KCAP) in der Vermittlung von Naturschutzinteressen und den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen sowohl eine Verbesserung des Waldzustandes als auch der Einstellung der Bevölkerung gegenüber dem Wachstum der Wildtierpopulationen. Aus den Resultaten wird auch ersichtlich, dass die unterschiedlichen Prioritäten der Akteure durch bevölkerungsorientierte Naturschutzprojekte gleichsam integriert werden können. Durch langfristige Interventionen werden lokale Entwicklungsaspekte in die Naturschutzstrategien eingebaut und über lokale Institutionen transparent implementiert. Faktoren wie politische Instabilität oder wirtschaftliche Entwicklungstendenzen beeinflussen den Naturschutz und den lokalen Lebensunterhalt oft mehr als eigentliche Projektinterventionen. Um sozial und ökologisch nachhaltigen und verträglichen Naturschutz zu erreichen, ist es jedoch unerlässlich, lokale Bedürfnisse zur Sicherung der Lebensgrundlage zu berücksichtigen.

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Item Type:Dissertation
Referees:Müller-Böker Ulrike, Kollmair Michael
Communities & Collections:07 Faculty of Science > Institute of Geography
Dewey Decimal Classification:910 Geography & travel
Language:English
Date:2006
Deposited On:22 Mar 2013 07:40
Last Modified:07 Dec 2017 20:50
Number of Pages:192
ISBN:3-906302-06-7
Additional Information:Die Dissertation ist Nummer 23 der Schriftenreihe Humangeographie
Related URLs:http://www.geo.uzh.ch/en/units/human-geography/research/publications (Publisher)
http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&CON_LNG=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=005288202

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