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Hohes Alter schützt nicht vor HPV (Humane Papilloma Viren)-assoziierten Neoplasien


Padberg, B; Frick, H; Steiner, R A; Zimmermann, D R (2013). Hohes Alter schützt nicht vor HPV (Humane Papilloma Viren)-assoziierten Neoplasien. Schweizer Krebs-Bulletin = Bulletin Suisse du Cancer, 33(1):40-42.

Abstract

Die über einen längeren Zeitraum persistierende Infektion mit Hochrisiko-Typen humaner Papillomaviren (u.a. HPV-Typen 16 und 18) ist eine entscheidende Voraussetzung für die Entstehung des Zervixkarzinoms. Frauen über 30 Jahren haben eine geringere Eliminierungs- (Clearence-) Rate für HPV, sodass eine persistierende HPVInfektion mit höherem Alter und in Abhängigkeit von zusätzlich bestehenden Risikofaktoren tendenziell zunimmt.
Als Co-Faktoren für die Entwicklung des Zervixkarzinoms werden heute vorrangig der Nikotinabusus (1) und die längerfristige Einnahme oraler Kontrazeptiva (2) diskutiert. Die Inzidenzrate des Zervixkarzinoms ist in der Schweiz zwischen den Jahren 1990 und 2004 von 8.68 auf 5.94 zurückgegangen. Die Zahlen für die Kantone Graubünden und Glarus lagen in der gleichen Zeitspanne mit 11.71 (1990) und 7.67 (2004) deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. Graubünden und Glarus lassen dabei jeweils ein Maximum bei den 30-jährigen Frauen, bei den 50- und bei den über 70-jährigen Frauen erkennen (3). Die vorliegende Arbeit fasst die Ergebnisse einer Pilotstudie zusammen, die der Frage nachgegangen ist, ob die HPV-Infektion auch bei Frauen und Männern im höheren Alter ohne Geschlechtsverkehr (GV) vorkommt und eine onkologische Rolle spielt.

Abstract

Die über einen längeren Zeitraum persistierende Infektion mit Hochrisiko-Typen humaner Papillomaviren (u.a. HPV-Typen 16 und 18) ist eine entscheidende Voraussetzung für die Entstehung des Zervixkarzinoms. Frauen über 30 Jahren haben eine geringere Eliminierungs- (Clearence-) Rate für HPV, sodass eine persistierende HPVInfektion mit höherem Alter und in Abhängigkeit von zusätzlich bestehenden Risikofaktoren tendenziell zunimmt.
Als Co-Faktoren für die Entwicklung des Zervixkarzinoms werden heute vorrangig der Nikotinabusus (1) und die längerfristige Einnahme oraler Kontrazeptiva (2) diskutiert. Die Inzidenzrate des Zervixkarzinoms ist in der Schweiz zwischen den Jahren 1990 und 2004 von 8.68 auf 5.94 zurückgegangen. Die Zahlen für die Kantone Graubünden und Glarus lagen in der gleichen Zeitspanne mit 11.71 (1990) und 7.67 (2004) deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. Graubünden und Glarus lassen dabei jeweils ein Maximum bei den 30-jährigen Frauen, bei den 50- und bei den über 70-jährigen Frauen erkennen (3). Die vorliegende Arbeit fasst die Ergebnisse einer Pilotstudie zusammen, die der Frage nachgegangen ist, ob die HPV-Infektion auch bei Frauen und Männern im höheren Alter ohne Geschlechtsverkehr (GV) vorkommt und eine onkologische Rolle spielt.

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Item Type:Journal Article, not refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Institute of Pathology and Molecular Pathology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2013
Deposited On:06 Aug 2013 07:17
Last Modified:16 Feb 2018 17:54
Publisher:SIAK/SAKK
OA Status:Green
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