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Bildung und Kompetenz: über die Wut des Verstehens und ambitionierte Kartographie


Reichenbach, Roland (2013). Bildung und Kompetenz: über die Wut des Verstehens und ambitionierte Kartographie. In: Schneider-Taylor, Barbara; Bosse, Dorit; Eberle, Franz. Matura und Abitur in den Zeiten von Bologna. Weinheim: Beltz Juvent, 91-112.

Abstract

Der Autor greift in seinem Beitrag ein Thema von zeitloser Dignität auf, nämlich die - beinahe im Wortsinne zu verstehende - Diskrepanz von empirisch einholbaren Kompetenzszenarien und einem Bildungsverständnis jenseits der Annahme von Verfügungshorizonten, innerhalb derer Gesellschaft(en) und Individuen ihre Bildungsschuldigkeit abarbeiten bzw. erbringen. Pädagogische als politische Programmatik bringt nicht nur nicht weiter, sondern verstellt den offenen Blick auf das Wünschbare, das vor dem Machbaren zu legitimieren ist. Weder können Strukturmodelle halten, was sie versprechen, noch kann universitäre Bildung die extern an sie gerichtete Forderung der Praxisausbildung einlösen: Leben, so seien die Ausführungen des Autors bildungsphilosophisch auf den Punkt gebracht, lernt man erst im Leben selbst, jedoch nicht auf der Schulbank und im Hörsaal. Seinen folgenden Variationen zur Thematik von Bildung und Wissen schreibt er diese Einsicht vorab ins Stammbuch. In einer realistisch orientierten Selbstvergewisserung thematisiert er vor der so aufgespannten komplexen Problemlage die Folgeprobleme von Tradition, Autorität, Generationenverhältnis, welche sich nicht allein in der Struktur der Hochschulen bzw. Universitäten spiegeln, sondern - und daraus ist ein ernstes Anliegen zu deduzieren - bereits im schulischen Bildungswesen

Abstract

Der Autor greift in seinem Beitrag ein Thema von zeitloser Dignität auf, nämlich die - beinahe im Wortsinne zu verstehende - Diskrepanz von empirisch einholbaren Kompetenzszenarien und einem Bildungsverständnis jenseits der Annahme von Verfügungshorizonten, innerhalb derer Gesellschaft(en) und Individuen ihre Bildungsschuldigkeit abarbeiten bzw. erbringen. Pädagogische als politische Programmatik bringt nicht nur nicht weiter, sondern verstellt den offenen Blick auf das Wünschbare, das vor dem Machbaren zu legitimieren ist. Weder können Strukturmodelle halten, was sie versprechen, noch kann universitäre Bildung die extern an sie gerichtete Forderung der Praxisausbildung einlösen: Leben, so seien die Ausführungen des Autors bildungsphilosophisch auf den Punkt gebracht, lernt man erst im Leben selbst, jedoch nicht auf der Schulbank und im Hörsaal. Seinen folgenden Variationen zur Thematik von Bildung und Wissen schreibt er diese Einsicht vorab ins Stammbuch. In einer realistisch orientierten Selbstvergewisserung thematisiert er vor der so aufgespannten komplexen Problemlage die Folgeprobleme von Tradition, Autorität, Generationenverhältnis, welche sich nicht allein in der Struktur der Hochschulen bzw. Universitäten spiegeln, sondern - und daraus ist ein ernstes Anliegen zu deduzieren - bereits im schulischen Bildungswesen

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Language:German
Date:2013
Deposited On:20 Jan 2014 12:34
Last Modified:08 Dec 2017 02:43
Publisher:Beltz Juvent
ISBN:978-3-7799-2865-2
Official URL:http://www.beltz.de/de/nc/beltz-juventa/juventa-fachbuch/katalog/titel/matura-und-abitur-in-den-zeiten-von-bologna.html
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