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Stellenwert der nicht-invasiven Bildgebung in der Kardiologie


Gämperli, Oliver (2013). Stellenwert der nicht-invasiven Bildgebung in der Kardiologie. Praxis, 102(1):29-37.

Abstract

Die nicht-invasive kardiale Bildgebung verfügt über eine Vielfalt an Verfahren zur Diagnose der koronaren Herzerkrankung (KHK): Dazu gehören die Stress-Echokardiographie, die Myokardperfusions-Szintigraphie oder -Positronen-Emissions-Tomographie, die Computertomographie (Herz-CT) und die Magnetresonanztomographie. Die diagnostische Genauigkeit dieser Methoden ist mittlerweile in vielen Einzelzenter- und z. T. auch multizentrischen Studien gut belegt. Die Wahl des besten Verfahrens richtet sich daher nach der klinischen Fragestellung, den Baseline-Charakterstika des Patienten, der lokalen Verfügbarkeit und Expertise, sowie anderen Faktoren wie Kosten, Strahlenbelastung und allfällige Kontrastmittel-Unverträglichkeiten. Das Herz-CT ist ein primär anatomisches Verfahren mit einem hohen negativen Prädiktivwert und ist daher gut geeignet zum Ausschluss einer KHK bei Patienten mit tiefer bis mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit. Die restlichen Verfahren sind vorwiegend funktionelle Tests, die zur Diagnose einer myokardialen Ischämie und damit zur Risikostratifizierung von Patienten mit höherem kardiovaskulären Risikoprofil oder bereits bekannter KHK nützlich sind. Unter Berücksichtigung dieser Kriterien bildet die nicht-invasive Diagnostik ein nützliches Werkzeug in der Abklärung der KHK sowie einen kosteneffizienten «Gatekeeper» zur invasiven Koronarangiographie.

Abstract

Die nicht-invasive kardiale Bildgebung verfügt über eine Vielfalt an Verfahren zur Diagnose der koronaren Herzerkrankung (KHK): Dazu gehören die Stress-Echokardiographie, die Myokardperfusions-Szintigraphie oder -Positronen-Emissions-Tomographie, die Computertomographie (Herz-CT) und die Magnetresonanztomographie. Die diagnostische Genauigkeit dieser Methoden ist mittlerweile in vielen Einzelzenter- und z. T. auch multizentrischen Studien gut belegt. Die Wahl des besten Verfahrens richtet sich daher nach der klinischen Fragestellung, den Baseline-Charakterstika des Patienten, der lokalen Verfügbarkeit und Expertise, sowie anderen Faktoren wie Kosten, Strahlenbelastung und allfällige Kontrastmittel-Unverträglichkeiten. Das Herz-CT ist ein primär anatomisches Verfahren mit einem hohen negativen Prädiktivwert und ist daher gut geeignet zum Ausschluss einer KHK bei Patienten mit tiefer bis mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit. Die restlichen Verfahren sind vorwiegend funktionelle Tests, die zur Diagnose einer myokardialen Ischämie und damit zur Risikostratifizierung von Patienten mit höherem kardiovaskulären Risikoprofil oder bereits bekannter KHK nützlich sind. Unter Berücksichtigung dieser Kriterien bildet die nicht-invasive Diagnostik ein nützliches Werkzeug in der Abklärung der KHK sowie einen kosteneffizienten «Gatekeeper» zur invasiven Koronarangiographie.

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Other titles:Role of noninvasive imgaing in cardiology
Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Cardiology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2013
Deposited On:12 Feb 2014 15:30
Last Modified:08 Dec 2017 03:21
Publisher:Hans Huber
ISSN:1661-8157
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/1661-8157/a001162
PubMed ID:23384928

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