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Eduard Strübin – Grosse Zeitfragen im Kleinformat. Ein Blick auf das Werk des Baselbieter Kulturforschers anlässlich der gleichnamigen Ausstellung zu seinem 100. Geburtsjahr


Scheidegger, Tobias (2014). Eduard Strübin – Grosse Zeitfragen im Kleinformat. Ein Blick auf das Werk des Baselbieter Kulturforschers anlässlich der gleichnamigen Ausstellung zu seinem 100. Geburtsjahr. Baselbieter Heimatblätter, 79(1):2-25.

Abstract

Eduard Strübin (1914-2000) war Sekundarlehrer in Gelterkinden. Seine eigentliche Berufung fand er jedoch anderswo: in seiner Freizeittätigkeit als Lokalhistoriker, Sprachforscher, Sagensammler, Heimatkundler und Kulturwissenschaftler. Von jungen Studentenjahren bis ins hohe Alter wirkte er als leidenschaftlicher und rastloser Forscher, seine Arbeiten bilden ein halbes Jahrhundert Baselbieter Zeitgeschichte ab.
Einem grösseren Publikum ist Strübin vor allem durch seine Sagenbücher und Heimatkunden bekannt. „Eduard Strübin. Grosse Zeitfragen im Kleinformat“ – die Jubiläumsausstellung anlässlich Strübins 100. Geburtstages – rückt dagegen seine Forschungen zur modernen Alltagskultur ins Zentrum. Strübin war ein innovativer Erneuerer der Volkskunde. Mit scharfem Blick beobachtete er seit den späten 1940er Jahren, wie moderne Konsumgüter und Lebensweisen im ehemals bäuerlichen Oberbaselbiet Einzug hielten: Wie eroberte Gummitwist die Gelterkinder Pausenplätze? Welche Werbeplakate hängen am Dorfplatz? Welche Pop-LPs kaufen seine Sekundarschüler?
Strübins Forschungen waren lokal und kleinräumig, dennoch berührten seine Alltagsbeobachtungen grundsätzlichere Zeitfragen, die weit über das Baselbiet hinausweisen: In Schulmeister Strübins Leiden und Freuden an der Moderne widerspiegelt sich vielmehr das 20. Jahrhundert in all seinen Schattierungen.

Abstract

Eduard Strübin (1914-2000) war Sekundarlehrer in Gelterkinden. Seine eigentliche Berufung fand er jedoch anderswo: in seiner Freizeittätigkeit als Lokalhistoriker, Sprachforscher, Sagensammler, Heimatkundler und Kulturwissenschaftler. Von jungen Studentenjahren bis ins hohe Alter wirkte er als leidenschaftlicher und rastloser Forscher, seine Arbeiten bilden ein halbes Jahrhundert Baselbieter Zeitgeschichte ab.
Einem grösseren Publikum ist Strübin vor allem durch seine Sagenbücher und Heimatkunden bekannt. „Eduard Strübin. Grosse Zeitfragen im Kleinformat“ – die Jubiläumsausstellung anlässlich Strübins 100. Geburtstages – rückt dagegen seine Forschungen zur modernen Alltagskultur ins Zentrum. Strübin war ein innovativer Erneuerer der Volkskunde. Mit scharfem Blick beobachtete er seit den späten 1940er Jahren, wie moderne Konsumgüter und Lebensweisen im ehemals bäuerlichen Oberbaselbiet Einzug hielten: Wie eroberte Gummitwist die Gelterkinder Pausenplätze? Welche Werbeplakate hängen am Dorfplatz? Welche Pop-LPs kaufen seine Sekundarschüler?
Strübins Forschungen waren lokal und kleinräumig, dennoch berührten seine Alltagsbeobachtungen grundsätzlichere Zeitfragen, die weit über das Baselbiet hinausweisen: In Schulmeister Strübins Leiden und Freuden an der Moderne widerspiegelt sich vielmehr das 20. Jahrhundert in all seinen Schattierungen.

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Additional indexing

Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Department of Social Anthropology and Cultural Studies
Dewey Decimal Classification:390 Customs, etiquette & folklore
300 Social sciences, sociology & anthropology
790 Sports, games & entertainment
Language:German
Date:2014
Deposited On:31 Mar 2014 08:47
Last Modified:08 Dec 2017 04:51
Publisher:Schaub Medien
ISSN:1423-9809
Related URLs:http://www.grk-bl.ch/pages/Heimatblaetter.html

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