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Ernährung in der Schweiz : Resultate der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2002


Eichholzer, Monika; Bernasconi, F; Jordan, J; Gutzwiller, Felix (2005). Ernährung in der Schweiz : Resultate der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2002. Praxis, 94(44):1713-1721.

Abstract

Die Schweizerische Gesundheitsbefragung 2002 ist die dritte vergleichbare Erhebung, die vom Bundesamt für Statistik im Abstand von fünf Jahren durchgeführt wurde. Die fast 20000 Personen umfassende Stichprobe ist repräsentativ für die in der Schweiz wohnhafte Bevölkerung ab 15 Jahren. Die weite Verbreitung des Übergewichts (29%) und der Adipositas (8%), und der grosse Anteil der Bevölkerung, der in seiner Ernährung auf nichts achtet (31%), sind von grosser gesundheitlicher Relevanz. Nicht täglicher Früchte- (34%), Gemüse/Salate- (18%), Milch- (64%) und Milchproduktekonsum (39%) sowie täglicher Fleischkonsum (20%) und seltener bzw. kein Konsum von Fisch (38%) deuten auf problematische Ernährungsgewohnheiten hin. Dabei erreichen vor allem Männer, Junge und weniger gut Gebildete höhere Prozentsätze als Frauen, Ältere und besser Gebildete. Grobe Längsvergleiche der Schweizerischen Gesundheitsbefragungen von 1992, 1997 und 2002 zeigen insgesamt kaum Verbesserungen im Ernährungsverhalten auf.

Abstract

Die Schweizerische Gesundheitsbefragung 2002 ist die dritte vergleichbare Erhebung, die vom Bundesamt für Statistik im Abstand von fünf Jahren durchgeführt wurde. Die fast 20000 Personen umfassende Stichprobe ist repräsentativ für die in der Schweiz wohnhafte Bevölkerung ab 15 Jahren. Die weite Verbreitung des Übergewichts (29%) und der Adipositas (8%), und der grosse Anteil der Bevölkerung, der in seiner Ernährung auf nichts achtet (31%), sind von grosser gesundheitlicher Relevanz. Nicht täglicher Früchte- (34%), Gemüse/Salate- (18%), Milch- (64%) und Milchproduktekonsum (39%) sowie täglicher Fleischkonsum (20%) und seltener bzw. kein Konsum von Fisch (38%) deuten auf problematische Ernährungsgewohnheiten hin. Dabei erreichen vor allem Männer, Junge und weniger gut Gebildete höhere Prozentsätze als Frauen, Ältere und besser Gebildete. Grobe Längsvergleiche der Schweizerischen Gesundheitsbefragungen von 1992, 1997 und 2002 zeigen insgesamt kaum Verbesserungen im Ernährungsverhalten auf.

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Other titles:Nutrition in Switzerland - results of the 2002 Swiss Health Survey
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Epidemiology, Biostatistics and Prevention Institute (EBPI)
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2005
Deposited On:14 Jul 2014 08:38
Last Modified:08 Dec 2017 06:27
Publisher:Hans Huber
ISSN:1661-8157
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/0369-8394.94.44.1713

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