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Engagement in der Politik und in politischen Parteien. Aus der Perspektive der sozialen Identität


van Dick, Rolf; Ullrich, Johannes (2013). Engagement in der Politik und in politischen Parteien. Aus der Perspektive der sozialen Identität. Report Psychologie, 38(7-8):290 - 291.

Abstract

Auf der Grundlage der Theorie der Sozialen Identität wurde untersucht, wie sich das politische Klima und wahrgenommene Unterschiede zwischen der eigenen politischen Einstellung und der der eigenen Partei auf die Identifikation der Mitglieder mit ihren Parteien auswirken. Erfasst wurden zusätzlich die Dimensionen Disidentifikation, ambivalente Identifikation und neutrale Identifikation. Befragt wurden etwa 3200 Mitglieder aller im Bundestag vertretenen Parteien. Ihre Angaben wurden in Bezug gesetzt zu den Wahlausgängen für die Parteien bei der Europarats- und Bundestagswahl sowie bei den Landtagswahlen, die im Jahr 2009 stattfanden. Die SPD ging bei vielen dieser Wahlen als Verliererin hervor, ihre Mitglieder wiesen eine vergleichsweise starke Disidentifikation und ambivalente Identifikation auf. Es wird die Empfehlung gegeben, dass Parteien, die möchten, dass sich ihre Mitglieder stark mit ihnen identifizieren und vor allem geringere Ausprägungen bei den negativ getönten Formen der Id

Abstract

Auf der Grundlage der Theorie der Sozialen Identität wurde untersucht, wie sich das politische Klima und wahrgenommene Unterschiede zwischen der eigenen politischen Einstellung und der der eigenen Partei auf die Identifikation der Mitglieder mit ihren Parteien auswirken. Erfasst wurden zusätzlich die Dimensionen Disidentifikation, ambivalente Identifikation und neutrale Identifikation. Befragt wurden etwa 3200 Mitglieder aller im Bundestag vertretenen Parteien. Ihre Angaben wurden in Bezug gesetzt zu den Wahlausgängen für die Parteien bei der Europarats- und Bundestagswahl sowie bei den Landtagswahlen, die im Jahr 2009 stattfanden. Die SPD ging bei vielen dieser Wahlen als Verliererin hervor, ihre Mitglieder wiesen eine vergleichsweise starke Disidentifikation und ambivalente Identifikation auf. Es wird die Empfehlung gegeben, dass Parteien, die möchten, dass sich ihre Mitglieder stark mit ihnen identifizieren und vor allem geringere Ausprägungen bei den negativ getönten Formen der Id

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Date:2013
Deposited On:21 Jul 2014 13:07
Last Modified:05 Apr 2016 17:59
Publisher:Deutscher Psychologen-Verlag
ISSN:0344-9602

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