Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Materielle Mitarbeiterbeteiligung in mittelständischen Unternehmen. Welche personalwirtschaftlichen Ziele sind erreichbar?


Kays, R W; Backes-Gellner, Uschi (2004). Materielle Mitarbeiterbeteiligung in mittelständischen Unternehmen. Welche personalwirtschaftlichen Ziele sind erreichbar? Zeitschrift für KMU und Entrepreneurship, 52(2):130-146.

Abstract

Personalwirtschaftliche Zielsetzungen dominieren ohne Frage bei der Einführung von materiellen Mitarbeiterbeteiligungsmodellen. Neben der Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen verfolgt die Mehrzahl von Beteiligungsunternehmen die Steigerung der Motivation der Mitarbeiter, die Steigerung ihrer Arbeitszufriedenheit und die Gewinnung bzw. Bindung qualifizierten Personals. Meist streben die befragten Unternehmen nicht nur ein einzelnes Ziel, sondern ein Zielbündel an. Ein direkter Zusammenhang zwischen den von den Unternehmen verfolgten Zielen und dem jeweils eingeführten Beteiligungsmodell ist nicht zu erkennen. Führt man sich die verschiedenartigen Beteiligungsformen einmal näher vor Augen, so kommen allerdings Zweifel auf, ob die mit Beteiligungsmodellen erreichbaren Ziele tatsächlich unabhängig vom konkreten Beteiligungsmodell sind. Und besteht nicht möglicherweise ein Zielkonflikt? Von elementarer Bedeutung ist zudem, ob die bloße Einführung eines materiellen Beteiligungssystems bereits zur Zielerreichung führt. Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden, wobei die Auseinandersetzung mit der Frage, welche personalwirtschaftlichen Wirkungen sich unter welchen Bedingungen mit welchen Beteiligungsmodellen erreichen lassen, im Mittelpunkt des Beitrages stehen wird. Dieser Analyse geht ein Überblick über die wesentlichen Formen der materiellen Mitarbeiterbeteiligung und ihrer Verbreitung in Deutschland voraus.

Abstract

Personalwirtschaftliche Zielsetzungen dominieren ohne Frage bei der Einführung von materiellen Mitarbeiterbeteiligungsmodellen. Neben der Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen verfolgt die Mehrzahl von Beteiligungsunternehmen die Steigerung der Motivation der Mitarbeiter, die Steigerung ihrer Arbeitszufriedenheit und die Gewinnung bzw. Bindung qualifizierten Personals. Meist streben die befragten Unternehmen nicht nur ein einzelnes Ziel, sondern ein Zielbündel an. Ein direkter Zusammenhang zwischen den von den Unternehmen verfolgten Zielen und dem jeweils eingeführten Beteiligungsmodell ist nicht zu erkennen. Führt man sich die verschiedenartigen Beteiligungsformen einmal näher vor Augen, so kommen allerdings Zweifel auf, ob die mit Beteiligungsmodellen erreichbaren Ziele tatsächlich unabhängig vom konkreten Beteiligungsmodell sind. Und besteht nicht möglicherweise ein Zielkonflikt? Von elementarer Bedeutung ist zudem, ob die bloße Einführung eines materiellen Beteiligungssystems bereits zur Zielerreichung führt. Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden, wobei die Auseinandersetzung mit der Frage, welche personalwirtschaftlichen Wirkungen sich unter welchen Bedingungen mit welchen Beteiligungsmodellen erreichen lassen, im Mittelpunkt des Beitrages stehen wird. Dieser Analyse geht ein Überblick über die wesentlichen Formen der materiellen Mitarbeiterbeteiligung und ihrer Verbreitung in Deutschland voraus.

Statistics

Additional indexing

Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:03 Faculty of Economics > Department of Business Administration
Dewey Decimal Classification:330 Economics
Language:German
Date:2004
Deposited On:11 May 2009 10:46
Last Modified:23 Jan 2022 13:15
Publisher:Duncker und Humblot
ISSN:1860-4633
OA Status:Closed
Full text not available from this repository.