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Neue Indikatoren zur Bestimmung der arithmetischen Regierungskonkordanz


Bochsler, D; Sciarini, P (2006). Neue Indikatoren zur Bestimmung der arithmetischen Regierungskonkordanz. Swiss Political Science Review, 12(1):105-122.

Abstract

Sowohl in der Schweizer Bundespolitik als auch in den Kantonen ist die Regierungskonkordanz ein wichtiges Merkmal der Organisation der politischen Institutionen. Sie wird in etlichen Studien sowohl zur Charakterisierung der Regierungen wie auch als Erklärungsvariable verwendet. Ziel unseres Beitrages ist es, erstens die politische und die arithmetische Konkordanz konzeptionell zu unterscheiden, und zweitens eine Messung der arithmetischen Konkordanz vorzuschlagen, die die Probleme des gebräuchlichen Indikators (Sitzanteil der Regierungsparteien im Parlament) vermeidet. Der erste Indikator (“absoluter Konkordanzgrad”) berücksichtigt namentlich Konkordanzdefizite, wo Parteien weit unter oder über ihrer Parteienstärke in der Regierung vertreten sind. Der zweite Indikator (“standardisierter Konkordanzgrad”) bezieht ferner institutionelle Gegebenheiten (kleine Regierungsgrösse, hohe Parteienzahl) ein. Werden die beiden Messungen der arithmetischen Regierungskonkordanz verwendet, um beispielsweise die Nutzung der direkten Demokratie zu erklären, zeigt sich ihre Stärke im Vergleich zum bisherigen Indikator.

Abstract

Sowohl in der Schweizer Bundespolitik als auch in den Kantonen ist die Regierungskonkordanz ein wichtiges Merkmal der Organisation der politischen Institutionen. Sie wird in etlichen Studien sowohl zur Charakterisierung der Regierungen wie auch als Erklärungsvariable verwendet. Ziel unseres Beitrages ist es, erstens die politische und die arithmetische Konkordanz konzeptionell zu unterscheiden, und zweitens eine Messung der arithmetischen Konkordanz vorzuschlagen, die die Probleme des gebräuchlichen Indikators (Sitzanteil der Regierungsparteien im Parlament) vermeidet. Der erste Indikator (“absoluter Konkordanzgrad”) berücksichtigt namentlich Konkordanzdefizite, wo Parteien weit unter oder über ihrer Parteienstärke in der Regierung vertreten sind. Der zweite Indikator (“standardisierter Konkordanzgrad”) bezieht ferner institutionelle Gegebenheiten (kleine Regierungsgrösse, hohe Parteienzahl) ein. Werden die beiden Messungen der arithmetischen Regierungskonkordanz verwendet, um beispielsweise die Nutzung der direkten Demokratie zu erklären, zeigt sich ihre Stärke im Vergleich zum bisherigen Indikator.

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Item Type:Journal Article, not_refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Political Science
Dewey Decimal Classification:320 Political science
Language:German
Date:2006
Deposited On:25 Mar 2009 12:55
Last Modified:19 Feb 2018 06:46
Publisher:Swiss Political Science Association
ISSN:1424-7755
OA Status:Green
Official URL:http://www.ingentaconnect.com/content/spsa/spsr/2006/00000012/00000001/art00004

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