Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Assessment and improvement of unfamiliar face processing and identity verification in security and forensics


Fuhrer, Mirjam. Assessment and improvement of unfamiliar face processing and identity verification in security and forensics. 2016, University of Zurich, Faculty of Arts.

Abstract

Face processing is an important ability in several occupations in the security domain.

Recognition and identity verification of individuals play a crucial role for instance in

criminal investigations or passport control. Whereas humans are very accurate in

recognizing familiar faces, processing unfamiliar faces is highly error-prone.

In this thesis several approaches to improve accuracy in these tasks are discussed.

Two empirical studies are presented. The first study introduces a newly developed test,

which is specifically tailored to the requirements needed in security related occupations.

There are remarkable individual differences in the ability of perceiving or recognizing

unfamiliar faces, which can hardly be affected by training or practice. The test measures

face perception as well as face memory and can serve as a method in the selection of

security personnel. The study contains a comparison of the performance of security

personnel and laypeople.

The second study aimed at an improvement of identity verification by introducing

the shape of ears as a new biometric feature in addition to the face. As results revealed,

human observers are able to match individual faces presented on frontal photographs if

only the ears are available as visual information. Accuracy in simultaneous matching of

unfamiliar faces was improved in two experiments when attention to the ears was

increased. A simple instruction to pay attention to the ears could be helpful in applied

settings such as passport control. Die Verarbeitung von Gesichtern ist in vielen Berufen im Sicherheitsbereich eine

wichtige Fähigkeit. Die Erkennung von Personen und die Überprüfung ihrer Identität

spielt beispielsweise in strafrechtlichen Ermittlungen oder bei der Passkontrolle eine

wichtige Rolle. Während Menschen sehr gut in der Erkennung von bekannten Gesichtern

sind, ist die Verarbeitung von unbekannten Gesichtern höchst fehleranfällig.

In dieser Arbeit werden verschiedene Ansätze zur Verbesserung der Genauigkeit in

diesen Aufgaben diskutiert. Die Arbeit beinhaltet zwei empirische Studien. Die erste

Studie stellt einen neu entwickelten Test vor, der speziell an die Anforderungen an

Berufe im Sicherheitsbereich angepasst ist. In der Fähigkeit, unbekannte Gesichter zu

erkennen und unterscheiden gibt es grosse Unterschiede zwischen verschiedenen

Personen, die mit Training oder Übung kaum beeinflusst werden können. Der Test misst

Gesichtswahrnehmungs- und Gesichtsgedächtnis und kann für die Personalselektion

von Sicherheitspersonal eingesetzt werden. Zusätzlich beinhaltet die Studie einen

Vergleich der Leistung von Sicherheitspersonal und Laien in verschiedenen

Gesichtserkennungsaufgaben.

In der zweiten Studie wurde die Strategie, die Ohrenform als biometrisches Merkmal

zusätzlich zum Gesicht zu nutzen, untersucht. Die Ergebisse zeigten, dass Beobachter

fähig sind, Personen auf Porträtfotografien nur anhand ihrer Ohren zu unterscheiden.

Die Genauigkeit im simultanem Bildvergleich konnte in zwei Experimenten verbessert

werden, wenn die Aufmerksamkeit auf die Ohren erhöht wurde. Eine einfache

Instruktion, die Ohren zu beachten, könnte hilfreich sein für angewandte Bereiche wie

beispielsweise Passkontrollen.

Abstract

Face processing is an important ability in several occupations in the security domain.

Recognition and identity verification of individuals play a crucial role for instance in

criminal investigations or passport control. Whereas humans are very accurate in

recognizing familiar faces, processing unfamiliar faces is highly error-prone.

In this thesis several approaches to improve accuracy in these tasks are discussed.

Two empirical studies are presented. The first study introduces a newly developed test,

which is specifically tailored to the requirements needed in security related occupations.

There are remarkable individual differences in the ability of perceiving or recognizing

unfamiliar faces, which can hardly be affected by training or practice. The test measures

face perception as well as face memory and can serve as a method in the selection of

security personnel. The study contains a comparison of the performance of security

personnel and laypeople.

The second study aimed at an improvement of identity verification by introducing

the shape of ears as a new biometric feature in addition to the face. As results revealed,

human observers are able to match individual faces presented on frontal photographs if

only the ears are available as visual information. Accuracy in simultaneous matching of

unfamiliar faces was improved in two experiments when attention to the ears was

increased. A simple instruction to pay attention to the ears could be helpful in applied

settings such as passport control. Die Verarbeitung von Gesichtern ist in vielen Berufen im Sicherheitsbereich eine

wichtige Fähigkeit. Die Erkennung von Personen und die Überprüfung ihrer Identität

spielt beispielsweise in strafrechtlichen Ermittlungen oder bei der Passkontrolle eine

wichtige Rolle. Während Menschen sehr gut in der Erkennung von bekannten Gesichtern

sind, ist die Verarbeitung von unbekannten Gesichtern höchst fehleranfällig.

In dieser Arbeit werden verschiedene Ansätze zur Verbesserung der Genauigkeit in

diesen Aufgaben diskutiert. Die Arbeit beinhaltet zwei empirische Studien. Die erste

Studie stellt einen neu entwickelten Test vor, der speziell an die Anforderungen an

Berufe im Sicherheitsbereich angepasst ist. In der Fähigkeit, unbekannte Gesichter zu

erkennen und unterscheiden gibt es grosse Unterschiede zwischen verschiedenen

Personen, die mit Training oder Übung kaum beeinflusst werden können. Der Test misst

Gesichtswahrnehmungs- und Gesichtsgedächtnis und kann für die Personalselektion

von Sicherheitspersonal eingesetzt werden. Zusätzlich beinhaltet die Studie einen

Vergleich der Leistung von Sicherheitspersonal und Laien in verschiedenen

Gesichtserkennungsaufgaben.

In der zweiten Studie wurde die Strategie, die Ohrenform als biometrisches Merkmal

zusätzlich zum Gesicht zu nutzen, untersucht. Die Ergebisse zeigten, dass Beobachter

fähig sind, Personen auf Porträtfotografien nur anhand ihrer Ohren zu unterscheiden.

Die Genauigkeit im simultanem Bildvergleich konnte in zwei Experimenten verbessert

werden, wenn die Aufmerksamkeit auf die Ohren erhöht wurde. Eine einfache

Instruktion, die Ohren zu beachten, könnte hilfreich sein für angewandte Bereiche wie

beispielsweise Passkontrollen.

Statistics

Downloads

177 downloads since deposited on 25 Jan 2017
100 downloads since 12 months
Detailed statistics

Additional indexing

Item Type:Dissertation (monographical)
Referees:Oberauer Klaus
Communities & Collections:UZH Dissertations
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Uncontrolled Keywords:DoktoratPsych Erstautor
Language:English
Place of Publication:Zurich
Date:2016
Deposited On:25 Jan 2017 10:16
Last Modified:08 Feb 2019 15:16
Number of Pages:104
OA Status:Green
Free access at:Related URL. An embargo period may apply.
Related URLs:https://www.recherche-portal.ch/primo-explore/fulldisplay?docid=ebi01_prod010793374&context=L&vid=ZAD&search_scope=default_scope&tab=default_tab&lang=de_DE (Library Catalogue)

Download

Download PDF  'Assessment and improvement of unfamiliar face processing and identity verification in security and forensics'.
Preview
Content: Published Version
Language: English
Filetype: PDF
Size: 2MB