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Etablierung einer Living Biobank


Pauli, C; Moch, H; Rubin, M A (2017). Etablierung einer Living Biobank. Der Pathologe, 38(S2):160-168.

Abstract

Hintergrund

Präzisionsonkologie ist ein klinischer Ansatz, welcher die Behandlung von Patienten aufgrund des genetischen Profils ihrer Tumorerkrankung optimiert und individualisiert. Die Integration einer Living Biobank mit sog. Tumororganoiden und Xenografts von Patienten mit Next-Generation-Sequenzierung und Hochdurchsatzmedikamentenscreenings hilft, die klinische Entscheidungsfindung zu fördern und klinische Studien zu entwickeln.

Methoden

Verwendung von Tumororganoiden für In-vitro-Hochdurchsatzmedikamentenscreenings (bis zu 160 Medikamte) und die Etablierung von In-vivo Xenotransplantat-Modellen zur Testung von nominierten Medikamenten und von neuen Medikamentenkombinationen.

Ergebnisse

Während 2 Jahren haben wir 56 In-vitro-Tumororganoide und 19 In-vivo-Xenotransplantate aus 18 verschiedenen soliden Tumortypen etabliert. Tumormorphologie und molekulare Profile zeigen eine gute Übereinstimmung zwischen den In-vitro- und In-vivo-Modellen im Vergleich zu ihrem nativen Tumor. Mittels personalisierter Hochdurchsatzmedikamentenscreenings wurden mehrere gezielte kleine Moleküle und neuartige Medikamentenkombinationen nominiert und in entsprechenden Xenotransplantat-Modellen validiert.

Schlussfolgerung

Dieser Ansatz zeigt die Integration von genomischen Daten mit Medikamentenscreenings an personalisierten präklinischen Krebsmodellen, um die individuelle Krebsbehandlung zu präzisieren und neue potenzielle klinische Studien zu etablieren.

Abstract

Hintergrund

Präzisionsonkologie ist ein klinischer Ansatz, welcher die Behandlung von Patienten aufgrund des genetischen Profils ihrer Tumorerkrankung optimiert und individualisiert. Die Integration einer Living Biobank mit sog. Tumororganoiden und Xenografts von Patienten mit Next-Generation-Sequenzierung und Hochdurchsatzmedikamentenscreenings hilft, die klinische Entscheidungsfindung zu fördern und klinische Studien zu entwickeln.

Methoden

Verwendung von Tumororganoiden für In-vitro-Hochdurchsatzmedikamentenscreenings (bis zu 160 Medikamte) und die Etablierung von In-vivo Xenotransplantat-Modellen zur Testung von nominierten Medikamenten und von neuen Medikamentenkombinationen.

Ergebnisse

Während 2 Jahren haben wir 56 In-vitro-Tumororganoide und 19 In-vivo-Xenotransplantate aus 18 verschiedenen soliden Tumortypen etabliert. Tumormorphologie und molekulare Profile zeigen eine gute Übereinstimmung zwischen den In-vitro- und In-vivo-Modellen im Vergleich zu ihrem nativen Tumor. Mittels personalisierter Hochdurchsatzmedikamentenscreenings wurden mehrere gezielte kleine Moleküle und neuartige Medikamentenkombinationen nominiert und in entsprechenden Xenotransplantat-Modellen validiert.

Schlussfolgerung

Dieser Ansatz zeigt die Integration von genomischen Daten mit Medikamentenscreenings an personalisierten präklinischen Krebsmodellen, um die individuelle Krebsbehandlung zu präzisieren und neue potenzielle klinische Studien zu etablieren.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Institute of Pathology and Molecular Pathology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:27 September 2017
Deposited On:11 Dec 2017 15:40
Last Modified:19 Feb 2018 09:33
Publisher:Springer
ISSN:0172-8113
OA Status:Closed
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s00292-017-0346-1
PubMed ID:28956107

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Language: German
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