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Partizipation von Kindern in biographischer Perspektive


Rieker, Peter (2017). Partizipation von Kindern in biographischer Perspektive. Sozialer Sinn, 18(2):315-340.

Abstract

Obwohl Fragen der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren umfassend erforscht wurden, wird bislang kaum gefragt, welche sozialen und biographischen Erfahrungen für die Möglichkeit der Teilhabe und Mitbestimmung relevant sind. Auf der Grundlage einer qualitativen Befragung von Kindern, die über ihre Erfahrungen und Einschätzungen in Hinblick auf Mitbestimmung in verschiedenen Lebensbereichen berichten, werden im vorliegenden Beitrag die Perspektiven von Kindern genauer in den Blick genommen. Deutlich wird dabei, dass Erwachsene in Bezug auf Fragen kindlicher Teilhabe und Mitbestimmung von zentraler Bedeutung sind: In vielfältiger Weise werden Erwachsene von den Kindern als strukturierend und bestimmend skizziert, was sie in den meisten Fällen als hilfreich bzw. normal schildern. Anhand zweier Fälle, in denen die Entscheidungsmacht Erwachsener problematisiert wird, werden biographische Hintergründe solch kritischer Sichtweisen deutlich, die entweder zu einer kämpferischen oder zu einer resignativen Haltung in Bezug auf die eigenen Möglichkeiten der Teilhabe und Mitbestimmung beitragen können.

Abstract

Obwohl Fragen der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren umfassend erforscht wurden, wird bislang kaum gefragt, welche sozialen und biographischen Erfahrungen für die Möglichkeit der Teilhabe und Mitbestimmung relevant sind. Auf der Grundlage einer qualitativen Befragung von Kindern, die über ihre Erfahrungen und Einschätzungen in Hinblick auf Mitbestimmung in verschiedenen Lebensbereichen berichten, werden im vorliegenden Beitrag die Perspektiven von Kindern genauer in den Blick genommen. Deutlich wird dabei, dass Erwachsene in Bezug auf Fragen kindlicher Teilhabe und Mitbestimmung von zentraler Bedeutung sind: In vielfältiger Weise werden Erwachsene von den Kindern als strukturierend und bestimmend skizziert, was sie in den meisten Fällen als hilfreich bzw. normal schildern. Anhand zweier Fälle, in denen die Entscheidungsmacht Erwachsener problematisiert wird, werden biographische Hintergründe solch kritischer Sichtweisen deutlich, die entweder zu einer kämpferischen oder zu einer resignativen Haltung in Bezug auf die eigenen Möglichkeiten der Teilhabe und Mitbestimmung beitragen können.

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Item Type:Journal Article, not_refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Language:German
Date:26 October 2017
Deposited On:29 Jan 2018 13:14
Last Modified:19 Feb 2018 10:56
Publisher:Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft
ISSN:1439-9326
OA Status:Closed
Publisher DOI:https://doi.org/10.1515/sosi-2017-0014
Official URL:https://www.degruyter.com/view/j/sosi.2017.18.issue-2/sosi-2017-0014/sosi-2017-0014.xml

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