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Der tänzerische Film : frühe Filmkultur und moderner Tanz


Köhler, Kristina (2017). Der tänzerische Film : frühe Filmkultur und moderner Tanz. Marburg: Schüren.

Abstract

Schon um 1900 beschrieben Besucher von Filmvorführungen das Flackern auf der Leinwand als «Tanz der Bilder». Die Idee, dass Filme Tanz nicht nur aufzeichnen, sondern selbst tänzerische Bewegungseffekte freisetzen – etwa durch die Gestaltung der Kamerabewegung oder Montage, kursiert seither in der Filmtheorie. Der Band untersucht die Denkfigur vom tänzerischen Film und zeichnet ihr Entstehen im Kontext der intermedialen Geschichte von früher Filmkultur und modernem Tanz zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach.
Erarbeitet wird ein Theorie- und Analysemodell, das danach fragt, unter welchen ästhetischen, gesellschaftlichen und kulturellen Voraussetzungen Filme als «Tanz» erfahrbar werden. Aus dieser Perspektive wird die Geschichte des tänzerischen Films an einer Fülle von bislang kaum beachteten historischen Materialien – Filme, Filmtheorien, Aufführungspraktiken – entfaltet. Das Spektrum reicht von den Tanz- und Trickszenen des frühen Kinos über wissenschaftliche Bewegungsstudien, Tanz- und Kulturfilme, Filmkomödien und Melodramen der 1910er Jahre bis hin zu den ‹absoluten› Experimentalfilmen der 1920er und 1930er Jahre. Erstmals in den Blick genommen werden auch die Reaktionen moderner Tänzer, Choreographen und Tanztheoretiker wie Isadora Duncan, Rudolf von Laban und Mary Wigman auf den Film.

Abstract

Schon um 1900 beschrieben Besucher von Filmvorführungen das Flackern auf der Leinwand als «Tanz der Bilder». Die Idee, dass Filme Tanz nicht nur aufzeichnen, sondern selbst tänzerische Bewegungseffekte freisetzen – etwa durch die Gestaltung der Kamerabewegung oder Montage, kursiert seither in der Filmtheorie. Der Band untersucht die Denkfigur vom tänzerischen Film und zeichnet ihr Entstehen im Kontext der intermedialen Geschichte von früher Filmkultur und modernem Tanz zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach.
Erarbeitet wird ein Theorie- und Analysemodell, das danach fragt, unter welchen ästhetischen, gesellschaftlichen und kulturellen Voraussetzungen Filme als «Tanz» erfahrbar werden. Aus dieser Perspektive wird die Geschichte des tänzerischen Films an einer Fülle von bislang kaum beachteten historischen Materialien – Filme, Filmtheorien, Aufführungspraktiken – entfaltet. Das Spektrum reicht von den Tanz- und Trickszenen des frühen Kinos über wissenschaftliche Bewegungsstudien, Tanz- und Kulturfilme, Filmkomödien und Melodramen der 1910er Jahre bis hin zu den ‹absoluten› Experimentalfilmen der 1920er und 1930er Jahre. Erstmals in den Blick genommen werden auch die Reaktionen moderner Tänzer, Choreographen und Tanztheoretiker wie Isadora Duncan, Rudolf von Laban und Mary Wigman auf den Film.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Cinema Studies
Dewey Decimal Classification:700 Arts
900 History
Language:German
Date:2017
Deposited On:01 Feb 2018 07:36
Last Modified:20 Sep 2018 04:28
Publisher:Schüren
Series Name:Zürcher Filmstudien
Volume:38
Number of Pages:413
ISBN:978-3-89472-840-3
Additional Information:Ab Februar 2019 via Verlags-Website Open-Access zugänglich.
OA Status:Closed
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:https://www.schueren-verlag.de/programm/titel/534-der-taenzerische-film.html

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