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Die gefährlichsten Sätze der Welt. Wie junge Menschen dazu verführt werden, sich gewalttätigen Gruppen anzuschliessen und in den Krieg zu ziehen


Haas, Henriette (2017). Die gefährlichsten Sätze der Welt. Wie junge Menschen dazu verführt werden, sich gewalttätigen Gruppen anzuschliessen und in den Krieg zu ziehen. In: Baer, Josette; Rother, Wolfgang. Terror. Basel: Colmena, 133-154.

Abstract

Vielen ist es unverständlich, warum sich Adoleszente, denen im Leben alle Möglichkeiten offenstehen, dazu verführen lassen, mit gewaltextremistischen Ideologien zu sympathisieren oder gar in den Krieg zu ziehen. Die Agitation totalitärer Gruppierungen beruht auf den ewig gleichen Prinzipien der Manipulation und gedeiht dort am besten, wo das kritische Denken vernachlässigt wird. Wer hat den gefährlichsten Satz der Welt verfasst (Täterschaft)? Es ist Schillers Reitervers (natürlich nur als Beispiel). Wie lautet er (corpus delicti)? "Und setzet ihr nicht das Leben ein, nie wird euch das Leben gewonnen sein." Aus dem Zusammenhang gerissen klingt der Vers harmlos, etwa so wie «wer wagt, gewinnt». Er spricht Abenteuerlust an, mehr als die «gute Ausbildung», von der die Eltern reden. Nur wer genau hinhört, merkt, dass beim Reiterspruch der Einsatz maximal ist, nämlich das Leben. Wie wurde er komponiert (modus operandi)? Warum hat der Verfasser diesen Satz geschrieben (Motiv)? Und wie wirkt er (Kausalzusammenhang)? Das sind die Fragen, die im weiteren abgehandelt werden.

Abstract

Vielen ist es unverständlich, warum sich Adoleszente, denen im Leben alle Möglichkeiten offenstehen, dazu verführen lassen, mit gewaltextremistischen Ideologien zu sympathisieren oder gar in den Krieg zu ziehen. Die Agitation totalitärer Gruppierungen beruht auf den ewig gleichen Prinzipien der Manipulation und gedeiht dort am besten, wo das kritische Denken vernachlässigt wird. Wer hat den gefährlichsten Satz der Welt verfasst (Täterschaft)? Es ist Schillers Reitervers (natürlich nur als Beispiel). Wie lautet er (corpus delicti)? "Und setzet ihr nicht das Leben ein, nie wird euch das Leben gewonnen sein." Aus dem Zusammenhang gerissen klingt der Vers harmlos, etwa so wie «wer wagt, gewinnt». Er spricht Abenteuerlust an, mehr als die «gute Ausbildung», von der die Eltern reden. Nur wer genau hinhört, merkt, dass beim Reiterspruch der Einsatz maximal ist, nämlich das Leben. Wie wurde er komponiert (modus operandi)? Warum hat der Verfasser diesen Satz geschrieben (Motiv)? Und wie wirkt er (Kausalzusammenhang)? Das sind die Fragen, die im weiteren abgehandelt werden.

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Item Type:Book Section, not_refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Uncontrolled Keywords:Terror, Propaganda, Manipulation, Schiller, Reiterlied, NSDAP
Language:German
Date:2017
Deposited On:14 Feb 2018 14:23
Last Modified:19 Mar 2018 10:35
Publisher:Colmena
Number:2
ISBN:978-3-906896-04-5
OA Status:Closed
Official URL:https://buch-findr.de/buecher/terror-11/

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