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Medizinische Kinderschutz-Hotline: Beratung für medizinisches Personal, bundesweit, kostenlos, rund um die Uhr


Berthold, O; Clemens, V; Witt, A; von Moers, A; von Aster, Michael; Kölch, M; Plener, P; Fegert, J (2017). Medizinische Kinderschutz-Hotline: Beratung für medizinisches Personal, bundesweit, kostenlos, rund um die Uhr. Kinder- und Jugendmedizin, 17(6):367-372.

Abstract

Fragen des Kinderschutzes berühren, angesichts der Angaben der Weltgesundheitsorganisation für die europäische Region, fast jede Person, die im Gesundheitswesen tätig ist und lösen nicht selten Fragen und Unsicherheiten bei den damit befassten Angehörigen der Heilberufe aus. Durch das Bundeskinderschutzgesetz und die dort festgeschriebene Befugnisnorm für Berufsgeheimnisträger wie Angehörige der Heilberufe wurden Rechtssicherheit und neue Handlungsmöglichkeiten geschaffen. Dennoch gibt es hinsichtlich der Kooperation zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe nach wie vor deutlichen Verbesserungsbedarf. Es bleibt eine zentrale Aufgabe, zu einer gemeinsamen Sprache zwischen den Berufsgruppen zu finden. Daher fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seit 1. Oktober 2016 für drei Jahre das Projekt „Medizinische Kinderschutz-Hotline für ärztliches und heilberufliches Fachpersonal“ des Universitätsklinikums Ulm in Kooperation mit den DRK Kliniken Berlin und der Medizinischen Hochschule Brandenburg. Seit 1. Juli 2017 bietet die Hotline bundesweit eine kollegiale Beratung durch Ärztinnen und Ärzte mit spezifischem Hintergrundwissen in Kinderschutzfragen und einer speziellen Ausbildung zu Strukturen und Hilfemöglichkeiten im Bereich der Jugendhilfe. Unter der Rufnummer 0800 19 210 00 ist die Medizinische Kinderschutz-Hotline rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche, kostenfrei und bundesweit zu erreichen.

Abstract

Fragen des Kinderschutzes berühren, angesichts der Angaben der Weltgesundheitsorganisation für die europäische Region, fast jede Person, die im Gesundheitswesen tätig ist und lösen nicht selten Fragen und Unsicherheiten bei den damit befassten Angehörigen der Heilberufe aus. Durch das Bundeskinderschutzgesetz und die dort festgeschriebene Befugnisnorm für Berufsgeheimnisträger wie Angehörige der Heilberufe wurden Rechtssicherheit und neue Handlungsmöglichkeiten geschaffen. Dennoch gibt es hinsichtlich der Kooperation zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe nach wie vor deutlichen Verbesserungsbedarf. Es bleibt eine zentrale Aufgabe, zu einer gemeinsamen Sprache zwischen den Berufsgruppen zu finden. Daher fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seit 1. Oktober 2016 für drei Jahre das Projekt „Medizinische Kinderschutz-Hotline für ärztliches und heilberufliches Fachpersonal“ des Universitätsklinikums Ulm in Kooperation mit den DRK Kliniken Berlin und der Medizinischen Hochschule Brandenburg. Seit 1. Juli 2017 bietet die Hotline bundesweit eine kollegiale Beratung durch Ärztinnen und Ärzte mit spezifischem Hintergrundwissen in Kinderschutzfragen und einer speziellen Ausbildung zu Strukturen und Hilfemöglichkeiten im Bereich der Jugendhilfe. Unter der Rufnummer 0800 19 210 00 ist die Medizinische Kinderschutz-Hotline rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche, kostenfrei und bundesweit zu erreichen.

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Additional indexing

Item Type:Journal Article, not_refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Children's Hospital Zurich > Medical Clinic
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2017
Deposited On:26 Feb 2018 20:14
Last Modified:20 Mar 2018 00:41
Publisher:Schattauer
ISSN:1617-0288
OA Status:Closed
Related URLs:http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/kinder-und-jugendmedizin/inhalt/archiv/issue/special/manuscript/28192/show.html (Publisher)

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