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Der Gott Sopdu der Herr der Fremdländer


Schumacher, Inke W. (1988). Der Gott Sopdu der Herr der Fremdländer. Freiburg, Switzerland / Göttingen, Germany: Universitätsverlag / Vandenhoeck & Ruprecht.

Abstract

In der Literatur zur Religionsgeschichte des Alten Ägypten finden sich vielfach Hinweise auf die vermeintlich fremdländische Herkunft des Gottes Sodu, da er auf Denkmälern der ältesten Zeit ganz im Habitus eines Asiaten dargestellt ist. Die Untersuchung versucht den Beweis dafür zu führen, dass der Gott Sopdu entgegen der Lehrmeinung früherer Zeit rein ägyptischen Ursprungs und seine Kultheimat im memphitischen Raum anzusiedeln ist. Die Belegliste für den Gott reicht von der Frühzeit bis in die griechisch-römische Zeit hinauf und legt in ihrer chronologischen Abfolge beredtes Zeugnis dafür ab, wie sich der Kult des Sopdu vom I. unterägyptischen Gau im Verlauf der altägyptischen Geschichte in das Ostdelta verlagert hat. Dort wird er in der Spätzeit als Hauptgottheit des XX. unterägyptischen Gaues (scil. Sopdu-Gau) verehrt. Darüber hinaus umfasst die Arbeit eine Abhandlung über den XX. unterägyptischen Gau und seine Topographie sowie eine Neuübersetzung der Inschriften des Naos des Nektanebis (Kairo CG 70021) aus der XXX. Dynastie. Zusammengesetzt wie die Teile eines Puzzle-Spiels vermitteln die überkommenen Zeugnisse ein umfassendes Bild des Gottes Sopdu und spiegeln seine vielseitigen Aspekte wider, die ihm durch alle Epochen der altägyptischen Geschichte hinweg seinen festen Platz innerhalb des ägyptischen Pantheons sicherten.

Abstract

In der Literatur zur Religionsgeschichte des Alten Ägypten finden sich vielfach Hinweise auf die vermeintlich fremdländische Herkunft des Gottes Sodu, da er auf Denkmälern der ältesten Zeit ganz im Habitus eines Asiaten dargestellt ist. Die Untersuchung versucht den Beweis dafür zu führen, dass der Gott Sopdu entgegen der Lehrmeinung früherer Zeit rein ägyptischen Ursprungs und seine Kultheimat im memphitischen Raum anzusiedeln ist. Die Belegliste für den Gott reicht von der Frühzeit bis in die griechisch-römische Zeit hinauf und legt in ihrer chronologischen Abfolge beredtes Zeugnis dafür ab, wie sich der Kult des Sopdu vom I. unterägyptischen Gau im Verlauf der altägyptischen Geschichte in das Ostdelta verlagert hat. Dort wird er in der Spätzeit als Hauptgottheit des XX. unterägyptischen Gaues (scil. Sopdu-Gau) verehrt. Darüber hinaus umfasst die Arbeit eine Abhandlung über den XX. unterägyptischen Gau und seine Topographie sowie eine Neuübersetzung der Inschriften des Naos des Nektanebis (Kairo CG 70021) aus der XXX. Dynastie. Zusammengesetzt wie die Teile eines Puzzle-Spiels vermitteln die überkommenen Zeugnisse ein umfassendes Bild des Gottes Sopdu und spiegeln seine vielseitigen Aspekte wider, die ihm durch alle Epochen der altägyptischen Geschichte hinweg seinen festen Platz innerhalb des ägyptischen Pantheons sicherten.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:Special Collections > Orbis Biblicus et Orientalis
Dewey Decimal Classification:200 Religion
290 Other religions
930 History of ancient world (to ca. 499)
Language:German
Date:1988
Deposited On:23 Feb 2018 11:17
Last Modified:13 Apr 2018 11:39
Publisher:Universitätsverlag / Vandenhoeck & Ruprecht
Series Name:Orbis Biblicus et Orientalis
Volume:79
Number of Pages:352
ISBN:3-7278-0566-8
Additional Information:Digitalisat erstellt durch Florian Lippke, Departement für Biblische Studien, Universität Freiburg Schweiz
OA Status:Green
Related URLs:http://www.zora.uzh.ch/54117/

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