Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Spielend lernen : Spiel und Spielen in der mittelalterlichen Bildung


Caflisch, Sophie. Spielend lernen : Spiel und Spielen in der mittelalterlichen Bildung. 2018, University of Zurich, Faculty of Arts.

Abstract

Mit dieser Untersuchung wird gezeigt, dass die Bedeutung des Spiels und des Spielens in der mittelalterlichen Bildung weit größer war als bisher angenommen. Sowohl in kirchlichen Bildungsinstitutionen wie Klöstern und Domschulen als auch im höfischen Kontext galten Bewegungsspiele als unerlässlich für die gesunde körperliche Entwicklung der Kinder. Den jugendlichen und erwachsenen Universitätsbesuchern wurden sie ebenfalls, wenn auch immer im richtigen Maß, zugestanden und empfohlen. Nicht nur die körperliche, sondern auch die moralische und wissenschaftliche Unterweisung wurde in vielfältiger Weise mit Brettspielen, Sprachspielen, mimetischen Spielen und Bewegungsspielen verknüpft. Zudem gehörte es laut einer aristotelischen Forderung, die über Thomas von Aquin den Weg in die mittelalterliche Ethik fand, zu den Eigenschaften eines umfassend gebildeten Menschen, die Notwendigkeit des Spiels im menschlichen Leben anzuerkennen und das eigene Spielverhalten stets ausgewogen zu gestalten.

Abstract

Mit dieser Untersuchung wird gezeigt, dass die Bedeutung des Spiels und des Spielens in der mittelalterlichen Bildung weit größer war als bisher angenommen. Sowohl in kirchlichen Bildungsinstitutionen wie Klöstern und Domschulen als auch im höfischen Kontext galten Bewegungsspiele als unerlässlich für die gesunde körperliche Entwicklung der Kinder. Den jugendlichen und erwachsenen Universitätsbesuchern wurden sie ebenfalls, wenn auch immer im richtigen Maß, zugestanden und empfohlen. Nicht nur die körperliche, sondern auch die moralische und wissenschaftliche Unterweisung wurde in vielfältiger Weise mit Brettspielen, Sprachspielen, mimetischen Spielen und Bewegungsspielen verknüpft. Zudem gehörte es laut einer aristotelischen Forderung, die über Thomas von Aquin den Weg in die mittelalterliche Ethik fand, zu den Eigenschaften eines umfassend gebildeten Menschen, die Notwendigkeit des Spiels im menschlichen Leben anzuerkennen und das eigene Spielverhalten stets ausgewogen zu gestalten.

Statistics

Altmetrics

Additional indexing

Item Type:Dissertation
Referees:Zey Claudia, Cardelle de Hartmann Carmen
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of History
Dewey Decimal Classification:900 History
Language:German
Date:2018
Deposited On:14 Mar 2018 12:28
Last Modified:29 Oct 2018 09:18
Number of Pages:468
ISBN:978-3-7995-6768-8
OA Status:Closed
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.thorbecke.de/spielend-lernen-p-2281.html?cPath=310_138_250
Related URLs:https://www.recherche-portal.ch/ZAD:default_scope:ebi01_prod011144918

Download

Full text not available from this repository.
Get full-text in a library