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Erleben und Regulation positiver Emotionen bei Lehrpersonen


Keller, Melanie M; Becker, Eva S (2018). Erleben und Regulation positiver Emotionen bei Lehrpersonen. In: Hagenauer, Gerda; Hascher, Tina. Emotionen und Emotionsregulation in Schule und Hochschule. Münster: Waxmann, 165-180.

Abstract

Qualitative sowie quantitative Untersuchungen konnten in den letzten Jahren eindrucksvoll die Relevanz von Emotionen bei Lehrpersonen belegen. Diese zeigten sich bedeutsam hinsichtlich des Wohlbefindens, des Instruktionsverhaltens und der Interaktion mit Schülerinnen und Schülern und nicht zuletzt im Hinblick auf die Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern. Beginnend mit einer Definition für Emotionen wird im Kapitel anschließend ein Überblick gegeben über den Stand der empirischen Forschung zu Lehreremotionen mit einem Fokus auf positiven Emotionen sowie deren Regulation. Während die Regulation negativer Emotionen bereits Gegenstand einiger Forschungsarbeiten war, ist die Regulation positiver Emotionen bei Lehrpersonen weitgehend unerforscht. Im Kapitel wird eine Experience-Sampling Studie (N = 38 Lehrpersonen mit N = 420 Unterrichtsstunden) vorgestellt, die eher explorativ der Frage nachging, inwieweit Lehrpersonen den Ausdruck einer besonders wichtigen und häufig auftretenden positiven Emotion, nämlich Freude im Klassenzimmer, regulieren. Zusätzlich wurden Geschlechtseffekte sowie mögliche Zusammenhänge zu positiver und negativer Affektivität, emotionaler Dissonanz und emotionaler Erschöpfung untersucht. Es zeigte sich unter anderem, dass Lehrpersonen den Ausdruck von Freude in ca. 1/3 aller Unterrichtsstunden anpassen (Unterdrückung oder Verstärkung) oder sogar simulieren. Emotional erschöpft ere Lehrpersonen berichteten dabei seltener, ihren Freudeausdruck zu regulieren. Das Kapitel endet mit einem Ausblick auf das Forschungsfeld positiver Emotionen und Emotionsregulation.

Abstract

Qualitative sowie quantitative Untersuchungen konnten in den letzten Jahren eindrucksvoll die Relevanz von Emotionen bei Lehrpersonen belegen. Diese zeigten sich bedeutsam hinsichtlich des Wohlbefindens, des Instruktionsverhaltens und der Interaktion mit Schülerinnen und Schülern und nicht zuletzt im Hinblick auf die Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern. Beginnend mit einer Definition für Emotionen wird im Kapitel anschließend ein Überblick gegeben über den Stand der empirischen Forschung zu Lehreremotionen mit einem Fokus auf positiven Emotionen sowie deren Regulation. Während die Regulation negativer Emotionen bereits Gegenstand einiger Forschungsarbeiten war, ist die Regulation positiver Emotionen bei Lehrpersonen weitgehend unerforscht. Im Kapitel wird eine Experience-Sampling Studie (N = 38 Lehrpersonen mit N = 420 Unterrichtsstunden) vorgestellt, die eher explorativ der Frage nachging, inwieweit Lehrpersonen den Ausdruck einer besonders wichtigen und häufig auftretenden positiven Emotion, nämlich Freude im Klassenzimmer, regulieren. Zusätzlich wurden Geschlechtseffekte sowie mögliche Zusammenhänge zu positiver und negativer Affektivität, emotionaler Dissonanz und emotionaler Erschöpfung untersucht. Es zeigte sich unter anderem, dass Lehrpersonen den Ausdruck von Freude in ca. 1/3 aller Unterrichtsstunden anpassen (Unterdrückung oder Verstärkung) oder sogar simulieren. Emotional erschöpft ere Lehrpersonen berichteten dabei seltener, ihren Freudeausdruck zu regulieren. Das Kapitel endet mit einem Ausblick auf das Forschungsfeld positiver Emotionen und Emotionsregulation.

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Item Type:Book Section, not_refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Uncontrolled Keywords:Emotionen, Emotionsregulation
Language:German
Date:2018
Deposited On:27 Mar 2018 07:58
Last Modified:13 Apr 2018 11:47
Publisher:Waxmann
ISBN:978-3-8309-3756-2
OA Status:Closed
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