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CME: Periinterventionelles Management von direkten oralen Antikoagulanzien – Abwägung von Nutzen und Risiko


Dülgeroglu, Jacqueline; Schmidt, Dörthe (2018). CME: Periinterventionelles Management von direkten oralen Antikoagulanzien – Abwägung von Nutzen und Risiko. Praxis, 107(9-10):485-493.

Abstract

Das periprozedurale Management von direkten oralen Antikoagulanzien löst bei vielen Klinikern noch Unsicherheit aus. Dies mag daran liegen, dass mit Apixaban, Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban Substanzen mit unter- schiedlichen Wirkansätzen und Pharmakokinetik auf dem Markt vertreten sind. Der Umgang mit DOAK bedarf einer individuel- len Risikoeinschätzung betreffend Blutungen und Thromboembolien, insbesondere im perioperativen/periinterventionellen Management. Ein Therapie-Monitoring ist im Regelfall nicht erforderlich. Situativ kann die Bestimmung der Serumkonzentra- tion von Interesse sein. Es stehen für die einzelnen Substanzen hierfür unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Die Möglich- keit einer Verfälschung weiterer Gerinnungsmarker muss berücksichtigt werden. Im Falle einer schweren Blutungskomplika- tion muss PPSB angewendet werden. Das einzige bisweilen verfügbare Antidot stellt Praxbind® (Idarucizumab) dar. Aktuelle Forschungsergebnisse lassen aber mutmassen, dass zukünftig weitere Therapieoptionen auch für Substanzen, welche den Faktor Xa hemmen, bald zur Verfügung stehen werden. Schlüsselwörter: Direkte orale Antikoagulation (DOAK), periinterventionelles Management, Antidot, Blutungsrisiko, Gerinnungstest.

Abstract

Das periprozedurale Management von direkten oralen Antikoagulanzien löst bei vielen Klinikern noch Unsicherheit aus. Dies mag daran liegen, dass mit Apixaban, Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban Substanzen mit unter- schiedlichen Wirkansätzen und Pharmakokinetik auf dem Markt vertreten sind. Der Umgang mit DOAK bedarf einer individuel- len Risikoeinschätzung betreffend Blutungen und Thromboembolien, insbesondere im perioperativen/periinterventionellen Management. Ein Therapie-Monitoring ist im Regelfall nicht erforderlich. Situativ kann die Bestimmung der Serumkonzentra- tion von Interesse sein. Es stehen für die einzelnen Substanzen hierfür unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Die Möglich- keit einer Verfälschung weiterer Gerinnungsmarker muss berücksichtigt werden. Im Falle einer schweren Blutungskomplika- tion muss PPSB angewendet werden. Das einzige bisweilen verfügbare Antidot stellt Praxbind® (Idarucizumab) dar. Aktuelle Forschungsergebnisse lassen aber mutmassen, dass zukünftig weitere Therapieoptionen auch für Substanzen, welche den Faktor Xa hemmen, bald zur Verfügung stehen werden. Schlüsselwörter: Direkte orale Antikoagulation (DOAK), periinterventionelles Management, Antidot, Blutungsrisiko, Gerinnungstest.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic and Policlinic for Internal Medicine
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Uncontrolled Keywords:General Medicine
Language:German
Date:2018
Deposited On:12 Jul 2018 10:00
Last Modified:24 Sep 2019 23:32
Publisher:Hogrefe Verlag
ISSN:1661-8157
OA Status:Closed
Free access at:Publisher DOI. An embargo period may apply.
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/1661-8157/a002963
PubMed ID:29690851

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