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Verlängerung des kongenital kurzen Femurs (PFFD) mittels Hybridfixateur unter Einbeziehung des Kniegelenks


Ramseier, L E; Exner, G U (2007). Verlängerung des kongenital kurzen Femurs (PFFD) mittels Hybridfixateur unter Einbeziehung des Kniegelenks. Der Orthopäde, 36(6):582-588.

Abstract

Hintergrund: Kontrakturen und Luxationen in Knie- und Hüftgelenk sind bekannte Komplikationen bei der Verlängerung des proximalen fokalen Femurdefekts (PFFD). Insbesondere ist das Kniegelenk wegen der fehlenden oder insuffizienten Kreuzbänder beim PFFD gefährdet. Achsenabweichungen muss ebenfalls besondere Beachtung geschenkt werden. Patienten und Methoden: Bei 4Patienten (Alter 2,5-11Jahre) mit PFFD (Pappas-KlasseIII (1Patient), KlasseVII (3Patienten)) wurden 5Verlängerungen mit Achsenkorrektur durchgeführt. Es wurde ein kniegelenküberbrückender Fixateur externe (Monotube, Triax®) verwendet, der Tibia und Femur mit einem Scharniergelenk verbindet und das Kniegelenk vor Kontraktur oder Luxation schützt. Die Verlängerungen lagen zwischen 3 und 11cm. Resultate: Alle Patienten erreichten nach Verlängerung die vorherige Knie- und Hüftbeweglichkeit. Eine Hüftgelenkkontraktur kann während der Verlängerung die Einbeziehung des Hüftgelenks in das Fixateursystem notwendig machen. Dies war bei den in diesem Beitrag beschriebenen 4Patienten nicht erforderlich. Schlussfolgerung: Vier konsekutive Verlängerungen bei angeborenem longitudinalem Femurdefekt erfolgten unter Luxationsschutz des Kniegelenks durch ein kniegelenküberbrückendes Flexionsbewegungen erlaubendes Fixateursystem. Bei diesen Patienten konnte eine Kontraktur bzw. Luxation vermieden werden. Wir denken, dass ein solches System bei entsprechenden Verlängerungen in Betracht gezogen werden sollte

Abstract

Hintergrund: Kontrakturen und Luxationen in Knie- und Hüftgelenk sind bekannte Komplikationen bei der Verlängerung des proximalen fokalen Femurdefekts (PFFD). Insbesondere ist das Kniegelenk wegen der fehlenden oder insuffizienten Kreuzbänder beim PFFD gefährdet. Achsenabweichungen muss ebenfalls besondere Beachtung geschenkt werden. Patienten und Methoden: Bei 4Patienten (Alter 2,5-11Jahre) mit PFFD (Pappas-KlasseIII (1Patient), KlasseVII (3Patienten)) wurden 5Verlängerungen mit Achsenkorrektur durchgeführt. Es wurde ein kniegelenküberbrückender Fixateur externe (Monotube, Triax®) verwendet, der Tibia und Femur mit einem Scharniergelenk verbindet und das Kniegelenk vor Kontraktur oder Luxation schützt. Die Verlängerungen lagen zwischen 3 und 11cm. Resultate: Alle Patienten erreichten nach Verlängerung die vorherige Knie- und Hüftbeweglichkeit. Eine Hüftgelenkkontraktur kann während der Verlängerung die Einbeziehung des Hüftgelenks in das Fixateursystem notwendig machen. Dies war bei den in diesem Beitrag beschriebenen 4Patienten nicht erforderlich. Schlussfolgerung: Vier konsekutive Verlängerungen bei angeborenem longitudinalem Femurdefekt erfolgten unter Luxationsschutz des Kniegelenks durch ein kniegelenküberbrückendes Flexionsbewegungen erlaubendes Fixateursystem. Bei diesen Patienten konnte eine Kontraktur bzw. Luxation vermieden werden. Wir denken, dass ein solches System bei entsprechenden Verlängerungen in Betracht gezogen werden sollte

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:National licences > 142-005
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:1 June 2007
Deposited On:09 Dec 2018 16:51
Last Modified:11 Dec 2018 03:54
Publisher:Springer
ISSN:0085-4530
OA Status:Green
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s00132-007-1075-6
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Language: German
Filetype: PDF (Nationallizenz 142-005)
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