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Diagnostik von Motilitätsstörungen von Ösophagus und Magen


Sauter, M; Schwizer, W (2011). Diagnostik von Motilitätsstörungen von Ösophagus und Magen. Der Gastroenterologe, 6(3):181-189.

Abstract

Motilitätsstörungen von Ösophagus und Magen sind eine häufige Ursache für Symptome des oberen Gastrointestinaltrakts. Eine gestörte ösophageale Motorik führt zu einem beeinträchtigten Bolustransport, pathologischem gastroösophagealem Reflux und/oder einer verminderten Ösophagus-Clearance refluierten Mageninhalts. Diese Pathomechanismen können u.a. Dysphagie, retrosternale Schmerzen und Refluxbeschwerden verursachen. Das Wissen über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Untersuchungsmethoden sowie der relevanten Pathophysiologie ist für eine zielgerichtete und effiziente diagnostische Abklärung unerlässlich. Die Magenfunktion ist die Folge einer Kombination aus Magenstruktur, Motilität sowie neurohumoralen, die Magenmotilität steuernden Rückkopplungsmechanismen. Eine gestörte Magenfunktion kann zu vorzeitigem Sättigungsgefühl, Übelkeit bzw. Erbrechen und in ausgeprägten Fällen auch Gewichtsverlust führen. Ein Globaltest zur Beurteilung der Magenfunktion existiert nicht. Neben der Szintigraphie, dem aktuellen Goldstandard, gibt es eine Vielzahl an diagnostischen Untersuchungsmethoden zur Erfassung von Teilaspekten der Magenfunktion wie 13C-Atemteste oder auch die Magnetresonanztomographie, deren Anwendungsbereiche und Limitationen erläutert werden

Abstract

Motilitätsstörungen von Ösophagus und Magen sind eine häufige Ursache für Symptome des oberen Gastrointestinaltrakts. Eine gestörte ösophageale Motorik führt zu einem beeinträchtigten Bolustransport, pathologischem gastroösophagealem Reflux und/oder einer verminderten Ösophagus-Clearance refluierten Mageninhalts. Diese Pathomechanismen können u.a. Dysphagie, retrosternale Schmerzen und Refluxbeschwerden verursachen. Das Wissen über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Untersuchungsmethoden sowie der relevanten Pathophysiologie ist für eine zielgerichtete und effiziente diagnostische Abklärung unerlässlich. Die Magenfunktion ist die Folge einer Kombination aus Magenstruktur, Motilität sowie neurohumoralen, die Magenmotilität steuernden Rückkopplungsmechanismen. Eine gestörte Magenfunktion kann zu vorzeitigem Sättigungsgefühl, Übelkeit bzw. Erbrechen und in ausgeprägten Fällen auch Gewichtsverlust führen. Ein Globaltest zur Beurteilung der Magenfunktion existiert nicht. Neben der Szintigraphie, dem aktuellen Goldstandard, gibt es eine Vielzahl an diagnostischen Untersuchungsmethoden zur Erfassung von Teilaspekten der Magenfunktion wie 13C-Atemteste oder auch die Magnetresonanztomographie, deren Anwendungsbereiche und Limitationen erläutert werden

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:National licences > 142-005
Dewey Decimal Classification:Unspecified
Language:German
Date:1 May 2011
Deposited On:13 Dec 2018 15:50
Last Modified:16 Dec 2018 04:28
Publisher:Springer
ISSN:1861-9681
OA Status:Green
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s11377-010-0490-0
Related URLs:https://www.swissbib.ch/Search/Results?lookfor=nationallicencespringer101007s1137701004900 (Library Catalogue)

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Language: German
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