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Erektile Dysfunktion bei Männern in der zweiten Lebenshälfte


Buddeberg, C; Bucher, T; Hornung, R (2005). Erektile Dysfunktion bei Männern in der zweiten Lebenshälfte. Der Urologe. Ausg. A, 44(9):1045-1051.

Abstract

Hintergrund: Bisherige Studien zur Prävalenz der erektilen Dysfunktion (ED) zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Mit der vorliegenden Studie werden die Häufigkeit und graduelle Ausprägung der ED, deren begünstigende Faktoren sowie das Hilfesuchverhalten der Betroffenen untersucht. Stichprobe und Methodik: Eine Zufallsstichprobe von 628 Deutschschweizer Männern (Durchschnittsalter 61,5Jahre) wurde mittels Fragebogen zur sexuellen Funktionsfähigkeit, Komorbidität und zu ihrem Hilfesuchverhalten befragt. Ergebnisse: 9,6% der Befragten berichten über eine vollständige, 18,0% über eine moderate und 41,4% über eine minimale ED. Alle Grade der Störung nehmen mit dem Alter zu und korrelieren mit somatischer bzw. psychischer Komorbidität sowie Medikamenteneinnahme. Nur 3,2% geben an, schon Mittel zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit eingenommen bzw. verwendet zu haben. Schlussfolgerungen: Nur ein kleiner Teil von Männern mit ED sucht ärztliche Hilfe. Sachliche Aufklärung und kompetente ärztliche Beratung von Betroffenen erscheinen angesichts der guten Wirksamkeit von PDE-5-Hemmern angebracht

Abstract

Hintergrund: Bisherige Studien zur Prävalenz der erektilen Dysfunktion (ED) zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Mit der vorliegenden Studie werden die Häufigkeit und graduelle Ausprägung der ED, deren begünstigende Faktoren sowie das Hilfesuchverhalten der Betroffenen untersucht. Stichprobe und Methodik: Eine Zufallsstichprobe von 628 Deutschschweizer Männern (Durchschnittsalter 61,5Jahre) wurde mittels Fragebogen zur sexuellen Funktionsfähigkeit, Komorbidität und zu ihrem Hilfesuchverhalten befragt. Ergebnisse: 9,6% der Befragten berichten über eine vollständige, 18,0% über eine moderate und 41,4% über eine minimale ED. Alle Grade der Störung nehmen mit dem Alter zu und korrelieren mit somatischer bzw. psychischer Komorbidität sowie Medikamenteneinnahme. Nur 3,2% geben an, schon Mittel zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit eingenommen bzw. verwendet zu haben. Schlussfolgerungen: Nur ein kleiner Teil von Männern mit ED sucht ärztliche Hilfe. Sachliche Aufklärung und kompetente ärztliche Beratung von Betroffenen erscheinen angesichts der guten Wirksamkeit von PDE-5-Hemmern angebracht

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:National licences > 142-005
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Scopus Subject Areas:Health Sciences > Urology
Language:German
Date:1 September 2005
Deposited On:24 Oct 2018 12:29
Last Modified:31 Jul 2020 02:43
Publisher:Springer
ISSN:0340-2592
OA Status:Green
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s00120-005-0841-5
Related URLs:https://www.swissbib.ch/Search/Results?lookfor=nationallicencespringer101007s0012000508415 (Library Catalogue)

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Language: German
Filetype: PDF (Nationallizenz 142-005)
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