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Rekonstruktion des Lig. patellofemorale mediale bei patellofemoraler Instabilität


Schöttle, P B; Weiler, A; Romero, J (2005). Rekonstruktion des Lig. patellofemorale mediale bei patellofemoraler Instabilität. Arthroskopie, 18(4):293-300.

Abstract

Obwohl Instabilitäten und mechanische Fehlbelastung im patellofemoralen Gelenk sehr häufig auftreten, besteht immer noch ein ungenügendes Verständnis der Interaktionen zwischen den einzelnen mechanischen Faktoren, die die Kinematik und Stabilität des Patellofemoralgelenks beeinflussen. Die patellofemorale Stabilität wird von passiven und aktiven Faktoren beeinflusst: Der Geometrie des patellofemoralen Gelenks und den medialen und lateralen Weichteilkräften wie z.B. dem Lig.patellofemorale mediale (LPFM, passive Stabilisatoren) sowie den Muskelkräften des Streckapparats (aktive Stabilisatoren). Neben den knöchernen Strukturen sind die medialen passiven Stabilisatoren wesentlich für die patellofemorale Stabilität verantwortlich. Die Verletzung des LPFM stellt die essenzielle Verletzung im patellofemoralen Gelenk dar, ohne die eine Luxation der Patella nahezu unmöglich ist und die in ca. 90% aller erstmaligen Patellaluxationen auftritt. Da klinisch und biomechanisch gezeigt werden konnte, dass die Rekonstruktion des LPFM eine höhere Stabilität erreicht als die bisher vornehmlich durchgeführten konventionellen Eingriffe am Streckapparat, ohne gleichzeitig ein Schmerzsyndrom zu verursachen, gilt dieser Eingriff heute als Mittel der Wahl zur Patellastabilisierung

Abstract

Obwohl Instabilitäten und mechanische Fehlbelastung im patellofemoralen Gelenk sehr häufig auftreten, besteht immer noch ein ungenügendes Verständnis der Interaktionen zwischen den einzelnen mechanischen Faktoren, die die Kinematik und Stabilität des Patellofemoralgelenks beeinflussen. Die patellofemorale Stabilität wird von passiven und aktiven Faktoren beeinflusst: Der Geometrie des patellofemoralen Gelenks und den medialen und lateralen Weichteilkräften wie z.B. dem Lig.patellofemorale mediale (LPFM, passive Stabilisatoren) sowie den Muskelkräften des Streckapparats (aktive Stabilisatoren). Neben den knöchernen Strukturen sind die medialen passiven Stabilisatoren wesentlich für die patellofemorale Stabilität verantwortlich. Die Verletzung des LPFM stellt die essenzielle Verletzung im patellofemoralen Gelenk dar, ohne die eine Luxation der Patella nahezu unmöglich ist und die in ca. 90% aller erstmaligen Patellaluxationen auftritt. Da klinisch und biomechanisch gezeigt werden konnte, dass die Rekonstruktion des LPFM eine höhere Stabilität erreicht als die bisher vornehmlich durchgeführten konventionellen Eingriffe am Streckapparat, ohne gleichzeitig ein Schmerzsyndrom zu verursachen, gilt dieser Eingriff heute als Mittel der Wahl zur Patellastabilisierung

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:National licences > 142-005
Dewey Decimal Classification:Unspecified
Scopus Subject Areas:Health Sciences > Orthopedics and Sports Medicine
Language:German
Date:1 November 2005
Deposited On:24 Oct 2018 12:39
Last Modified:15 Apr 2021 14:53
Publisher:Springer
ISSN:0933-7946
OA Status:Green
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s00142-005-0306-2

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