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Osteosynthese distaler Radiusfrakturen mit der AO/ASIF Titan-Pi-Platte


Zingg, U; Rillmann, P; Metzger, U; Platz, A (2005). Osteosynthese distaler Radiusfrakturen mit der AO/ASIF Titan-Pi-Platte. Der Unfallchirurg, 108(3):206-214.

Abstract

Die AO/ASIF Titan-Pi-Platte wurde entwickelt, um eine optimale Versorgung distaler, intraartikulärer und instabiler Radiusfrakturen zu gewährleisten. Dies soll durch eine optimale Anpassung an die Anatomie sowie durch Winkelstabilität und flachem Design erfolgen. Ziel der vorliegenden retrospektiven Fallkontrollstudie war es, die objektiven und subjektiven Resultate anhand einer konsekutiven Reihe von 61Patienten mindestens 12Monate (12-29Monate) postoperativ mittels Befragung, klinischer Untersuchung und konventioneller radiologischer Bildgebung zu erheben. Nach Klassifikation der AO handelte es sich um 3A2-, 23A3-, 1B1-, 12C1- und 22C2-Frakturen. Die Resultate zeigen insgesamt ein gutes bis sehr gutes Resultat bezüglich des subjektiven Befindens. Die Messungen des Bewegungsumfangs ergaben durchschnittlich über 80% im Vergleich zur Gegenseite. Die klinische Prüfung der Extensorensehnen ergab keine Rupturen und 18% Irritationen. Das Kollektiv mit Osteosynthesematerialentfernung zeigte einen signifikant größeren Bewegungsumfang der Extension und Ulnarabduktion, eine höhere Kraft sowie nur 3,8% Sehnenirritationen. Mit der Pi-Platte lassen sich gute subjektive und objektive Resultate erreichen. Aufgrund der signifikant besseren Beweglichkeit und höheren Kraft sowie der geringeren Rate an Sehnenirritationen nach Entfernung der Platte sollte die Indikation zur Osteosynthesematerialentfernung großzügig gestellt werden

Abstract

Die AO/ASIF Titan-Pi-Platte wurde entwickelt, um eine optimale Versorgung distaler, intraartikulärer und instabiler Radiusfrakturen zu gewährleisten. Dies soll durch eine optimale Anpassung an die Anatomie sowie durch Winkelstabilität und flachem Design erfolgen. Ziel der vorliegenden retrospektiven Fallkontrollstudie war es, die objektiven und subjektiven Resultate anhand einer konsekutiven Reihe von 61Patienten mindestens 12Monate (12-29Monate) postoperativ mittels Befragung, klinischer Untersuchung und konventioneller radiologischer Bildgebung zu erheben. Nach Klassifikation der AO handelte es sich um 3A2-, 23A3-, 1B1-, 12C1- und 22C2-Frakturen. Die Resultate zeigen insgesamt ein gutes bis sehr gutes Resultat bezüglich des subjektiven Befindens. Die Messungen des Bewegungsumfangs ergaben durchschnittlich über 80% im Vergleich zur Gegenseite. Die klinische Prüfung der Extensorensehnen ergab keine Rupturen und 18% Irritationen. Das Kollektiv mit Osteosynthesematerialentfernung zeigte einen signifikant größeren Bewegungsumfang der Extension und Ulnarabduktion, eine höhere Kraft sowie nur 3,8% Sehnenirritationen. Mit der Pi-Platte lassen sich gute subjektive und objektive Resultate erreichen. Aufgrund der signifikant besseren Beweglichkeit und höheren Kraft sowie der geringeren Rate an Sehnenirritationen nach Entfernung der Platte sollte die Indikation zur Osteosynthesematerialentfernung großzügig gestellt werden

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:National licences > 142-005
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Scopus Subject Areas:Health Sciences > Surgery
Health Sciences > Emergency Medicine
Health Sciences > Orthopedics and Sports Medicine
Language:German
Date:1 March 2005
Deposited On:24 Oct 2018 13:32
Last Modified:31 Jul 2020 02:44
Publisher:Springer
ISSN:0177-5537
OA Status:Green
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s00113-004-0862-3
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Language: German
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