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Der Ileus – ein Findling in der modernen Medizin?


Baechler, T; Nocito, A; Gnannt, R; Schneider, PM (2012). Der Ileus – ein Findling in der modernen Medizin? Der Gastroenterologe, 7(2):93-101.

Abstract

Zusammenfassung: Kaum einem Krankheitsbild liegt ein so breites differenzialdiagnostisches Spektrum zugrunde wie dem Ileus. Insbesondere die hochgradige Obstruktion und der komplette Ileus können über eine bakterielle Translokation und Mikroperfusionsstörungen des dilatierten Darmes zu intestinalen Perforationen und einer Kreislaufinstabilität führen. Klare Algorithmen zur schnellen Kategorisierung des Ileus sind deshalb unabdingbar. Dabei sind insbesondere die Lokalisation des Kalibersprungs beim mechanischen Ileus als auch der Grad der Obstruktion wichtige Kriterien. Die Anamnese, klinische Untersuchung und das konventionelle Röntgenbild des Abdomens sind elementare Bestandteile der Basisdiagnostik. Als Goldstandard der erweiterten bildgebenden Diagnostik hat sich die Computertomographie etabliert. Während für die meisten hochgradigen mechanischen Obstruktionen des Dünndarms, die in drei Vierteln der Fälle durch Adhäsionen und Briden bedingt sind, eine explorative Laparotomie indiziert ist, stehen beim obstruierenden Dickdarmileus auch endoskopische Optionen zur Verfügung. Das Stenting von malignen kolorektalen Tumoren aboral der linken Flexur als überbrückende oder palliative Intervention hat sich ebenso wie die koloskopische Detorquierung des Volvulus etabliert

Abstract

Zusammenfassung: Kaum einem Krankheitsbild liegt ein so breites differenzialdiagnostisches Spektrum zugrunde wie dem Ileus. Insbesondere die hochgradige Obstruktion und der komplette Ileus können über eine bakterielle Translokation und Mikroperfusionsstörungen des dilatierten Darmes zu intestinalen Perforationen und einer Kreislaufinstabilität führen. Klare Algorithmen zur schnellen Kategorisierung des Ileus sind deshalb unabdingbar. Dabei sind insbesondere die Lokalisation des Kalibersprungs beim mechanischen Ileus als auch der Grad der Obstruktion wichtige Kriterien. Die Anamnese, klinische Untersuchung und das konventionelle Röntgenbild des Abdomens sind elementare Bestandteile der Basisdiagnostik. Als Goldstandard der erweiterten bildgebenden Diagnostik hat sich die Computertomographie etabliert. Während für die meisten hochgradigen mechanischen Obstruktionen des Dünndarms, die in drei Vierteln der Fälle durch Adhäsionen und Briden bedingt sind, eine explorative Laparotomie indiziert ist, stehen beim obstruierenden Dickdarmileus auch endoskopische Optionen zur Verfügung. Das Stenting von malignen kolorektalen Tumoren aboral der linken Flexur als überbrückende oder palliative Intervention hat sich ebenso wie die koloskopische Detorquierung des Volvulus etabliert

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Item Type:Journal Article, refereed
Communities & Collections:National licences > 142-005
Dewey Decimal Classification:Unspecified
Language:German
Date:1 March 2012
Deposited On:04 Jul 2019 12:42
Last Modified:24 Sep 2019 23:47
Publisher:Springer
ISSN:1861-9681
OA Status:Green
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s11377-011-0582-5
Related URLs:https://www.swissbib.ch/Search/Results?lookfor=nationallicencespringer101007s1137701105825 (Library Catalogue)

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Language: German
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