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Brüssel oder Bern: Schlägt das Herz der 'Romands' eher für Europa? Ein Vergleich der Einstellungen von Deutsch- und WestschweizerInnen zur Europa-Frage


Widmer, Thomas; Buri, Christoph (1992). Brüssel oder Bern: Schlägt das Herz der 'Romands' eher für Europa? Ein Vergleich der Einstellungen von Deutsch- und WestschweizerInnen zur Europa-Frage. In: Schweizerische Vereinigung für Politische Wissenschaft, Ass. suisse de science politique. Die Schweiz und Europa. Bern: Schweizerische Vereinigung für politische Wissenschaft, 363-387.

Abstract

Im Vorfeld der Abstimmung über den EWR-Vertrag haben Meinungsumfragen zum Thema «Europa» Hochkonjunktur. Die Resultate einer «aktuellen» Befragung werden oft schon am nächsten Tag durch neue Ergebnisse korrigiert. Der Wandel der öffentlichen Meinung vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen und in wachsendem Tempo. Die zum Teil gegenläufigen Tendenzen fügen sich nur zu einem diffusen Bild. Ein konstantes Ergebnis der verschiedenen Befragungen, das sich auch ohne weiteres vor Ort nachprüfen lässt, ist der deutliche Unterschied zwischen Deutsch- und Westschweiz in bezug auf die Einstellungen zu einem Beitritt der Schweiz zu den Europäischen Gemeinschaften: Die Haltung der Romands ist wesentlich europafreundlicher. Erklärungen für diesen Sachverhalt greifen meist auf wenig erhärtete - aber plausible-Annahmen zurück: Die Romands seien eben weltoffener und hätten sich als Minderheit im eigenen Land schon immer eher am grossen gleichsprachigen Nachbarland orientiert als die Deutschschweizerinnen usw. Der vorliegende Artikel unternimmt den Versuch, theoretisch begründete und - sofern möglich - empirisch abgestützte Erklärungsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Einstellungen in den beiden wichtigsten Sprachregionen aufzuzeigen

Abstract

Im Vorfeld der Abstimmung über den EWR-Vertrag haben Meinungsumfragen zum Thema «Europa» Hochkonjunktur. Die Resultate einer «aktuellen» Befragung werden oft schon am nächsten Tag durch neue Ergebnisse korrigiert. Der Wandel der öffentlichen Meinung vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen und in wachsendem Tempo. Die zum Teil gegenläufigen Tendenzen fügen sich nur zu einem diffusen Bild. Ein konstantes Ergebnis der verschiedenen Befragungen, das sich auch ohne weiteres vor Ort nachprüfen lässt, ist der deutliche Unterschied zwischen Deutsch- und Westschweiz in bezug auf die Einstellungen zu einem Beitritt der Schweiz zu den Europäischen Gemeinschaften: Die Haltung der Romands ist wesentlich europafreundlicher. Erklärungen für diesen Sachverhalt greifen meist auf wenig erhärtete - aber plausible-Annahmen zurück: Die Romands seien eben weltoffener und hätten sich als Minderheit im eigenen Land schon immer eher am grossen gleichsprachigen Nachbarland orientiert als die Deutschschweizerinnen usw. Der vorliegende Artikel unternimmt den Versuch, theoretisch begründete und - sofern möglich - empirisch abgestützte Erklärungsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Einstellungen in den beiden wichtigsten Sprachregionen aufzuzeigen

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Item Type:Book Section, not_refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Political Science
Dewey Decimal Classification:320 Political science
Language:German
Date:1992
Deposited On:07 Nov 2018 11:17
Last Modified:15 Apr 2021 14:55
Publisher:Schweizerische Vereinigung für politische Wissenschaft
Series Name:Schweizerisches Jahrbuch für Politische Wissenschaft
Number:32
ISSN:0066-3727
ISBN:3-258-04639-5
OA Status:Green

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