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Evidenzbasierte Kommunikationskampagnen: Organisationsstrukturen und Prozesse


Friemel, Thomas N; Frey, Tobias (2018). Evidenzbasierte Kommunikationskampagnen: Organisationsstrukturen und Prozesse. In: Stehr, Paula; Heinemeier, Dorothee; Rossmann, Constanze. Evidenzbasierte | evidenzinformierte Gesundheitskommunikation. Baden-Baden: Nomos, 87-98.

Abstract

Der Begriff des evidenzbasierten Handelns hat seine Ursprünge in der Medizin, wo er eine Behandlung der Patientinnen und Patienten beschreibt, die auf der systematischen Berücksichtigung wissenschaftlicher Befunde und der individuellen Erfahrung und Expertise des behandelnden Arztes bzw. der behandelnden Ärztin beruht (Sackett et al., 1996). Obwohl auch in der Gesundheitskommunikation wissenschaftliche Erkenntnisse in die Prozesse einfließen (Noar, 2006), wurde wiederholt ein unzureichender Transfer von Wissenschaft zur Praxis festgestellt und dieser Mangel als zentrale Herausforderung gesehen (Kreps, 2012). Dieser Beitrag befasst sich mit Organisationsstrukturen und Prozessen der Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Kommunikationskampagnen. Für die vier Phasen einer Kommunikationskampagne (strategische Phase, konzeptionelle Phase, operative Phase und evaluative Phase und sechs Funktionsbereiche (Steuerung, Forschung, Management, Kreation, Einsatz und Evaluation) wird auf Basis von theoretischen Überlegungen festgestellt, wo und in welcher Weise evidenzbasiertes Handeln notwendig und umsetzbar ist. Als theoretische Basis dienen die Empfehlungen bezüglich der Entwicklung von evidenzbasierten medizinischen Leitlinien (Hirsh & Guyatt, 2009; Lühnen, Albrecht, Mühlhauser, & Steckelberg, 2017) und zu den Organisationsstrukturen und Prozessen für Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich (Bonfadelli & Friemel, 2010; Friemel & Elbrecht, 2015).

Abstract

Der Begriff des evidenzbasierten Handelns hat seine Ursprünge in der Medizin, wo er eine Behandlung der Patientinnen und Patienten beschreibt, die auf der systematischen Berücksichtigung wissenschaftlicher Befunde und der individuellen Erfahrung und Expertise des behandelnden Arztes bzw. der behandelnden Ärztin beruht (Sackett et al., 1996). Obwohl auch in der Gesundheitskommunikation wissenschaftliche Erkenntnisse in die Prozesse einfließen (Noar, 2006), wurde wiederholt ein unzureichender Transfer von Wissenschaft zur Praxis festgestellt und dieser Mangel als zentrale Herausforderung gesehen (Kreps, 2012). Dieser Beitrag befasst sich mit Organisationsstrukturen und Prozessen der Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Kommunikationskampagnen. Für die vier Phasen einer Kommunikationskampagne (strategische Phase, konzeptionelle Phase, operative Phase und evaluative Phase und sechs Funktionsbereiche (Steuerung, Forschung, Management, Kreation, Einsatz und Evaluation) wird auf Basis von theoretischen Überlegungen festgestellt, wo und in welcher Weise evidenzbasiertes Handeln notwendig und umsetzbar ist. Als theoretische Basis dienen die Empfehlungen bezüglich der Entwicklung von evidenzbasierten medizinischen Leitlinien (Hirsh & Guyatt, 2009; Lühnen, Albrecht, Mühlhauser, & Steckelberg, 2017) und zu den Organisationsstrukturen und Prozessen für Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich (Bonfadelli & Friemel, 2010; Friemel & Elbrecht, 2015).

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Item Type:Book Section, not_refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Department of Communication and Media Research
Dewey Decimal Classification:700 Arts
Language:German
Date:14 November 2018
Deposited On:19 Nov 2018 11:39
Last Modified:29 Mar 2019 12:41
Publisher:Nomos
Number:19
ISBN:978-3-8487-5024-5
OA Status:Green
Free access at:Publisher DOI. An embargo period may apply.
Publisher DOI:https://doi.org/10.5771/9783845291963-85
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