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Robin Smartphone App für Jugendliche mit einem erhöhten Psychoserisiko


Traber-Walker, Nina; Walitza, Susanne; Franscini, Maurizia (2018). Robin Smartphone App für Jugendliche mit einem erhöhten Psychoserisiko. Psychotherapie Aktuell, 10(1):26-30.

Abstract

Psychotische Störungen können sich über einen längeren Zeitraum hinweg entwickeln. Betroffene bemerken meist schon lange Zeit vor dem Ausbruch der Erkrankung Veränderungen in ihrer Wahrnehmung, kognitiven Leistungsfähigkeit und sozialen Fertigkeiten. Die Forschung zur Früherkennung von Psychosen hat diese beeinträchtigenden Veränderungen intensiv untersucht. So ist der Begriff der „At Risk-Symptome“ entstanden. At Risk-Symptome sind erste subtile Veränderungen im Denken, der Stimmung und der Wahrnehmung, die zwar noch nicht die Qualität von psychotischen Symptomen haben, jedoch bereits einen eigenen Krankheitswert aufweisen (Miller et al., 2003; Schultze-Lutter & Koch, 201 0). Verschiedene Kliniker und Forscher haben dafür plädiert, dass bereits At Risk-Symptome behandelt werden sollten, unabhängig von der Übergangsrate in eine psychotische Erkrankung, da der Leidensdruck ausreiche, um eine Behandlung zu rechtfertigen (z.B. Bertolote & McGorry, 2005; Correll, Hauser, Auther & Cornblatt, 201 0; Fusar-Poli, Yung, McGorry & van Os, 2014; Schmidt et al., 2015). Weltweit sind in den letzten Jahren Früherkennungszentren für Psychosen entstanden, die sich die Frühintervention zum Ziel gesetzt haben.

Abstract

Psychotische Störungen können sich über einen längeren Zeitraum hinweg entwickeln. Betroffene bemerken meist schon lange Zeit vor dem Ausbruch der Erkrankung Veränderungen in ihrer Wahrnehmung, kognitiven Leistungsfähigkeit und sozialen Fertigkeiten. Die Forschung zur Früherkennung von Psychosen hat diese beeinträchtigenden Veränderungen intensiv untersucht. So ist der Begriff der „At Risk-Symptome“ entstanden. At Risk-Symptome sind erste subtile Veränderungen im Denken, der Stimmung und der Wahrnehmung, die zwar noch nicht die Qualität von psychotischen Symptomen haben, jedoch bereits einen eigenen Krankheitswert aufweisen (Miller et al., 2003; Schultze-Lutter & Koch, 201 0). Verschiedene Kliniker und Forscher haben dafür plädiert, dass bereits At Risk-Symptome behandelt werden sollten, unabhängig von der Übergangsrate in eine psychotische Erkrankung, da der Leidensdruck ausreiche, um eine Behandlung zu rechtfertigen (z.B. Bertolote & McGorry, 2005; Correll, Hauser, Auther & Cornblatt, 201 0; Fusar-Poli, Yung, McGorry & van Os, 2014; Schmidt et al., 2015). Weltweit sind in den letzten Jahren Früherkennungszentren für Psychosen entstanden, die sich die Frühintervention zum Ziel gesetzt haben.

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Item Type:Journal Article, not_refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Psychiatric University Hospital Zurich > Department of Child and Adolescent Psychiatry
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:1 February 2018
Deposited On:16 Jan 2019 15:41
Last Modified:24 Sep 2019 23:56
Publisher:Deutsche Psychotherapeutenvereinigung
ISSN:1869-0335
Additional Information:Artikel älter als 1 Jahr, können ab Verlagsplattform kostenlos gelesen werden.
OA Status:Closed
Official URL:https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/informationen/verbandspublikationen/psychotherapie-aktuell/

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