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"Lyden af ti Dussin Oldenborrer, kravlende paa et Stykke spændt Papir". Gespenstische Stimmen in Camilla Colletts I de lange Nætter (1863) und Henrik Wergelands Hassel-Nødder (1845)


Müller-Wille, Klaus (2018). "Lyden af ti Dussin Oldenborrer, kravlende paa et Stykke spændt Papir". Gespenstische Stimmen in Camilla Colletts I de lange Nætter (1863) und Henrik Wergelands Hassel-Nødder (1845). In: Eglinger, Hanna; Schiedermair, Joachim; Schröder, Stephan Michael; Wischmann, Antje; Yngborn, Katarina. Schriftfest / Festschrift. Für Annegret Heitmann. München: Herbert Utz Verlag, 105-136.

Abstract

Die Schlüsselstellung von Camilla Colletts Erinnerungsbuch I de lange Nætter in der Geschichte der skandinavischen Autobiographik ist inzwischen unumstritten. In dem Buch wird nicht nur die Idee einer konsequenten Literarisierung des Lebens auf die Spitze getrieben. Wie in kaum einem anderen Text des 19. Jahrhunderts nutzt Collett ein damit einhergehendes selbstreferentielles Verfahren, so dass das Buch auch eine wichtige Position in der Theoriegeschichte der Autobiographie einnimmt. In diesem Artikel habe ich mich in naher Anlehnung an Ausführungen von Annegret Heitmann darum bemüht, genau diese Position näher zu beschreiben. Dabei soll insbesondere der Vergleich zu den verwandten Verfahren in Henrik Wergelands Metaautobiographie Hassel-Nødder genutzt werden, um die in vielfacher Hinsicht ›monströsen‹ (posthumanen) Schreibstrategien Colletts zu konturieren, die immer auch mit einem Nachdenken über die Besonderheiten einer weiblichen Autobiographik einhergehen.

Abstract

Die Schlüsselstellung von Camilla Colletts Erinnerungsbuch I de lange Nætter in der Geschichte der skandinavischen Autobiographik ist inzwischen unumstritten. In dem Buch wird nicht nur die Idee einer konsequenten Literarisierung des Lebens auf die Spitze getrieben. Wie in kaum einem anderen Text des 19. Jahrhunderts nutzt Collett ein damit einhergehendes selbstreferentielles Verfahren, so dass das Buch auch eine wichtige Position in der Theoriegeschichte der Autobiographie einnimmt. In diesem Artikel habe ich mich in naher Anlehnung an Ausführungen von Annegret Heitmann darum bemüht, genau diese Position näher zu beschreiben. Dabei soll insbesondere der Vergleich zu den verwandten Verfahren in Henrik Wergelands Metaautobiographie Hassel-Nødder genutzt werden, um die in vielfacher Hinsicht ›monströsen‹ (posthumanen) Schreibstrategien Colletts zu konturieren, die immer auch mit einem Nachdenken über die Besonderheiten einer weiblichen Autobiographik einhergehen.

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Item Type:Book Section, not_refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of German Studies
Dewey Decimal Classification:430 German & related languages
Language:German
Date:2018
Deposited On:14 Jan 2019 15:36
Last Modified:25 Sep 2019 00:02
Publisher:Herbert Utz Verlag
Series Name:Münchner nordistische Studien
Number:33
ISBN:978-3-8316-4689-0
OA Status:Closed
Official URL:https://www.utzverlag.de/catalog/book/44689
Related URLs:https://www.recherche-portal.ch/primo-explore/fulldisplay?docid=ebi01_prod011266835&context=L&vid=ZAD&search_scope=default_scope&tab=default_tab&lang=de_DE (Library Catalogue)

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