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Home monitoring of blood glucose by owners of diabetic cats and dogs : technical problems and evaluation of differences between home and hospital blood glucose curves


Casella, Martina. Home monitoring of blood glucose by owners of diabetic cats and dogs : technical problems and evaluation of differences between home and hospital blood glucose curves. 2003, University of Zurich, Vetsuisse Faculty.

Abstract

An der Klinik für Kleintiermedizin der Vetsuisse-Fakultät Zürich wurde kürzlich eine neue Methode zur Kapillarblutgewinnung am Ohr von Hunden und Katzen mittels einer speziellen Stechhilfe (Microlet Vaculence ?, Bayer Diagnostics) entwickelt. Im ersten Teil dieser Studie wurden die Brauchbarkeit der Methode zur Anwendung durch Besitzer und mögliche technische Probleme untersucht. Die Besitzer von 7 gesunden Hunden und 7 gesunden Katzen wurden gebeten, zwei Blutglukosekurven (Messen von Blutglukosewerten alle 2 Stunden für 12 Stunden) zu erstellen. Allen Hundebesitzern und 3 Katzenbesitzern war es möglich zuverlässige Glukosekurven herzustellen. Zu den häufigsten Problemen zählten, ein ungenügend grosser Blutstropfen durch zu starken Fingerdruck auf die Ohrmuschel, wiederholtes Runterdrücken des Auslösers der Stechhilfe anstatt einem langsamen Vakuumaufbau und Nichtfüllen des Teststreifens bis zur Markierung. Schlussfolgerung war, dass diese Schritte während der technischen Demonstration gezielt hervorgehoben werden müssen. Der zweite Teil der Studie hatte zum Ziel die Durchführbarkeit der Glukosemessung zu Hause bei diabetischen Hunden und Katzen durch die Besitzer über eine längere Periode zu testen, die aufkommenden Probleme zu eruieren, und die Blutglukosekurven von zu Hause mit denen am Spital zu vergleichen. Besitzer von 12 diabetischen Hunden und 15 diabetischen Katzen mussten mittels der Kapillarblutmethode am Ohr vier Glukosekurven, jeweils mit 3-4 Wochen Abstand, erstellen. Innerhalb 1 Woche nach der Erstellung der Kurve zu Hause, wurde eine zusätzliche Kurve am Spital angefertigt. Zehn Hunde- und 12 Katzenbesitzern gelang es Blutglukosekurven über die Studienzeit von vier Monaten zu erstellen. Die meisten Probleme entstanden bei der Herstellung des negativen Drucks durch die Stechhilfe, beim Produzieren des Blutstropfens und beim Festhalten des Tieres. In den meisten Fällen konnten diese Probleme im Laufe der Studie gelöst werden. Die Blutzuckerwerte in der Klinik waren tendenziell tiefer als die Werte zu Hause. In 42 % der Hunde und 38 % der Katzen wäre eine Therapieänderung aufgrund der Kurven im Spital unterschiedlich als aufgrund der Kurven zu Hause ausgefallen. Die Resultate dieser Studie zeigen, dass die Mehrheit der Tierbesitzer fähig und willens ist Heimmonitoring des Blutglukosespiegls über eine längere Periode durchzuführen und dass die Methode als Unterstützung beim Management von diabetischen Hunden und Katzen geeignet ist. Es wird angenommen, dass Glukosemessungen zu Hause zuverlässiger sind als im Spital gemessene Werte und dass Heimmonitoring deshalb hilft falsche Therapieentscheidungen zu vermeiden.

Recently a new method for capillary blood sampling from the ears of dogs and cats using a lancing device (Microlet Vaculence â, Bayer Diagnostics) has been developed in the Clinic for Small Animal Internal Medicine, University of Zurich. In the first part of the present study the suitability of this method for use by pet owners and the potential technical problems were evaluated. The owners of seven healthy dogs and seven healthy cats were asked to perform two glucose curves (measuring blood glucose concentration every 2 hours for a total of 12 hours). All dog owners and three cat owners were able to perform a reliable blood glucose curve. The most frequently encountered problems were inadequate formation of blood drop due to excessive digital pressure on the pinna, repeatedly depressing the plunger of the lancing device instead of allowing the negative pressure to slowly build up, and failure to fill the test strip up to the mark. It was concluded that these steps of the procedure need to be stressed during technique demonstration. In the second part of the study, the objective was to investigate the feasibility of monitoring blood glucose at home in diabetic dogs and cats by owners on a long term basis, the problems encountered and to compare glucose concentrations at home with those measured in the hospital. Owners of 12 diabetic dogs and of 15 diabetic cats were asked to generate 4 glucose curves by means of capillary blood sampling from the ear spaced 3 - 4 weeks apart. Within 1 week after each curve an additional curve was performed in the hospital. Ten dog and 12 cat owners were able to generate blood glucose curves over the study period of 4 months. Most problems were related to generating negative pressure with the lancing device and producing a blood drop, and to restrain the pet. In the majority of cases, these problems could be resolved during the study. Blood glucose concentrations in the clinic tended to be lower than at home. Overall in 42% of cases in dogs and in 38% of cases in cats, treatment based on hospital curves would have been different than that based on home curves. The results of these studies demonstrate that the majority of pet owners are able and willing to perform long-term monitoring of blood glucose concentration and that home monitoring of blood glucose concentrations may serve as a new tool in the management of diabetic dogs and cats. It is assumed that glucose measurements at home are more reliable than those measured in the hospital and that home monitoring helps to prevent false treatment decisions.

Abstract

An der Klinik für Kleintiermedizin der Vetsuisse-Fakultät Zürich wurde kürzlich eine neue Methode zur Kapillarblutgewinnung am Ohr von Hunden und Katzen mittels einer speziellen Stechhilfe (Microlet Vaculence ?, Bayer Diagnostics) entwickelt. Im ersten Teil dieser Studie wurden die Brauchbarkeit der Methode zur Anwendung durch Besitzer und mögliche technische Probleme untersucht. Die Besitzer von 7 gesunden Hunden und 7 gesunden Katzen wurden gebeten, zwei Blutglukosekurven (Messen von Blutglukosewerten alle 2 Stunden für 12 Stunden) zu erstellen. Allen Hundebesitzern und 3 Katzenbesitzern war es möglich zuverlässige Glukosekurven herzustellen. Zu den häufigsten Problemen zählten, ein ungenügend grosser Blutstropfen durch zu starken Fingerdruck auf die Ohrmuschel, wiederholtes Runterdrücken des Auslösers der Stechhilfe anstatt einem langsamen Vakuumaufbau und Nichtfüllen des Teststreifens bis zur Markierung. Schlussfolgerung war, dass diese Schritte während der technischen Demonstration gezielt hervorgehoben werden müssen. Der zweite Teil der Studie hatte zum Ziel die Durchführbarkeit der Glukosemessung zu Hause bei diabetischen Hunden und Katzen durch die Besitzer über eine längere Periode zu testen, die aufkommenden Probleme zu eruieren, und die Blutglukosekurven von zu Hause mit denen am Spital zu vergleichen. Besitzer von 12 diabetischen Hunden und 15 diabetischen Katzen mussten mittels der Kapillarblutmethode am Ohr vier Glukosekurven, jeweils mit 3-4 Wochen Abstand, erstellen. Innerhalb 1 Woche nach der Erstellung der Kurve zu Hause, wurde eine zusätzliche Kurve am Spital angefertigt. Zehn Hunde- und 12 Katzenbesitzern gelang es Blutglukosekurven über die Studienzeit von vier Monaten zu erstellen. Die meisten Probleme entstanden bei der Herstellung des negativen Drucks durch die Stechhilfe, beim Produzieren des Blutstropfens und beim Festhalten des Tieres. In den meisten Fällen konnten diese Probleme im Laufe der Studie gelöst werden. Die Blutzuckerwerte in der Klinik waren tendenziell tiefer als die Werte zu Hause. In 42 % der Hunde und 38 % der Katzen wäre eine Therapieänderung aufgrund der Kurven im Spital unterschiedlich als aufgrund der Kurven zu Hause ausgefallen. Die Resultate dieser Studie zeigen, dass die Mehrheit der Tierbesitzer fähig und willens ist Heimmonitoring des Blutglukosespiegls über eine längere Periode durchzuführen und dass die Methode als Unterstützung beim Management von diabetischen Hunden und Katzen geeignet ist. Es wird angenommen, dass Glukosemessungen zu Hause zuverlässiger sind als im Spital gemessene Werte und dass Heimmonitoring deshalb hilft falsche Therapieentscheidungen zu vermeiden.

Recently a new method for capillary blood sampling from the ears of dogs and cats using a lancing device (Microlet Vaculence â, Bayer Diagnostics) has been developed in the Clinic for Small Animal Internal Medicine, University of Zurich. In the first part of the present study the suitability of this method for use by pet owners and the potential technical problems were evaluated. The owners of seven healthy dogs and seven healthy cats were asked to perform two glucose curves (measuring blood glucose concentration every 2 hours for a total of 12 hours). All dog owners and three cat owners were able to perform a reliable blood glucose curve. The most frequently encountered problems were inadequate formation of blood drop due to excessive digital pressure on the pinna, repeatedly depressing the plunger of the lancing device instead of allowing the negative pressure to slowly build up, and failure to fill the test strip up to the mark. It was concluded that these steps of the procedure need to be stressed during technique demonstration. In the second part of the study, the objective was to investigate the feasibility of monitoring blood glucose at home in diabetic dogs and cats by owners on a long term basis, the problems encountered and to compare glucose concentrations at home with those measured in the hospital. Owners of 12 diabetic dogs and of 15 diabetic cats were asked to generate 4 glucose curves by means of capillary blood sampling from the ear spaced 3 - 4 weeks apart. Within 1 week after each curve an additional curve was performed in the hospital. Ten dog and 12 cat owners were able to generate blood glucose curves over the study period of 4 months. Most problems were related to generating negative pressure with the lancing device and producing a blood drop, and to restrain the pet. In the majority of cases, these problems could be resolved during the study. Blood glucose concentrations in the clinic tended to be lower than at home. Overall in 42% of cases in dogs and in 38% of cases in cats, treatment based on hospital curves would have been different than that based on home curves. The results of these studies demonstrate that the majority of pet owners are able and willing to perform long-term monitoring of blood glucose concentration and that home monitoring of blood glucose concentrations may serve as a new tool in the management of diabetic dogs and cats. It is assumed that glucose measurements at home are more reliable than those measured in the hospital and that home monitoring helps to prevent false treatment decisions.

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Item Type:Dissertation (monographical)
Referees:Reusch Claudia, Lutz T
Communities & Collections:UZH Dissertations
Dewey Decimal Classification:Unspecified
Language:English
Place of Publication:Zürich
Date:2003
Deposited On:23 May 2019 11:18
Last Modified:15 Apr 2021 14:57
Number of Pages:0
Additional Information:Enthält Sonderdrucke
OA Status:Green

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